Hier finden Sie nur kurze Hinweise auf diese Möglichkeiten. Genauere Informationen
müssen Sie der Dokumentation des jeweiligen WWW-Servers und der Fachliteratur
entnehmen. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Interaktion.
Image-Maps (ISMAP, <MAP> und USEMAP)
Image-Maps erlauben die Verzweigung zu bestimmten Informationen durch die Auswahl
("Anklicken") von bestimmten Regionen innerhalb eines Inline-Bildes.
Dafür gibt es zwei verschiedene Verfahren:
In HTML 2 sind nur Server-seitige Image-Maps (ISMAP) vorgesehen, die mit einem
CGI-Programm am Server verarbeitet werden. Dies ist die ältere und kompliziertere Methode.
Seit HTML 3.2 sind auch Client-seitige Image-Maps (<MAP> und USEMAP)
vorgesehen, die direkt in der HTML-Datei spezifiziert und vom Web-Browser verarbeitet werden.
Dies ist die neuere Methode, sie ist einfacher zu realisieren und wird von allen neueren
Web-Browsern unterstützt.
In HTML 4 wird empfohlen, in Zukunft nur mehr Client-seitige und keine Server-seitigen
Image-Maps in HTML-Dateien einzubauen.
Server-seitige Image-Maps
Bei Server-seitigen Image-Maps muß die Verarbeitung durch ein auf dem
WWW-Server laufendes CGI-Programm erfolgen. Im HTML-File ist eine Kombination aus einem
<A HREF>-Befehl für das CGI-Programm und einem <IMG>-Tag
für das Bild mit der Angabe "ISMAP" anzugeben. Zum Beispiel:
Bei Client-seitigen Image-Maps erfolgt die Verarbeitung durch den Browser auf Grund
von entsprechenden Angaben in der HTML-Datei, und es ist kein CGI-Programm notwendig.
Diese Möglichkeit ist seit HTML 3.2 vorgesehen und wird von allen neueren
Web-Browsern unterstützt. Welche Teile des Bildes den Sprung zu welchem
Hyperlink bewirken sollen, wird mit Hilfe von <MAP> festgelegt - entweder
in derselben HTML-Datei wie die Verwendung des Bildes oder in einer separaten Datei
die gemeinsam mit dem Bild abgespeichert ist.
Im <IMG>- oder <OBJECT>-Tag des Bildes wird dann mit
"USEMAP" auf diese Map-Spezifikation verwiesen.
Da nicht alle Benutzer die Darstellung von Bildern eingeschaltet haben und da manche
Web-Browser und viele Suchmaschinen solche Image-Maps nicht richtig verarbeiten,
muß man bei einer Image-Map zusätzlich ein "normales" Link angeben,
das zu einer Liste von Hypertext-Links in Textform führt. Damit wird sichergestellt,
daß alle Benutzer und Suchhilfen die betreffenden Informationen erreichen können.
Quelltext des Beispiels:
<map name="map3">
<area shape=rect coords="0,0,89,15" href="#oben" alt="oben">
<area shape=rect coords="0,16,89,31" href="#mitte" alt="mitte">
<area shape=rect coords="0,32,89,47" href="#unten" alt="unten">
</map>
<p>Klicken Sie auf eines der drei Felder
<a href="#nomap"><img src="map.gif" alt="HIER!" usemap="#map3"></a>
Die Eingabe für Browser ohne Image-Map-Fähigkeiten hat folgenden Aufbau:
Je nachdem, wohin Sie in dieses Bild klicken, gelangen Sie zu einer der folgenden
vier Stellen (die entsprechende Zeile sitzt an der Oberkante der Seite):
Manche Web-Browser stellen <MAP> nicht als Bild, sondern als
Pull-down-Menü mit den in den ALT-Parametern angegebenen Texten dar.
Die Angabe dieser Texte mit ALT= in <AREA> ist deshalb
zwingend vorgeschrieben.
Das folgende Beispiel zeigt eine Imagemap von Deutschland. Die einzelnen Bundesländer
sind als Polygon definiert. Klickt man auf ein Land, wird das dazu passende Link aufgerufen.
Hier führen die Links jedoch nirgendwohin.
Formulare und CGI-Programme am Server (Common Gateway Interface)
Ein CGI-Programm ist ein Computer-Programm, das auf dem WWW-Server läuft und
die Ausgabe an den Client sendet. Die Ausgabe besteht in der Regel aus einem
HTML-Dokument. Im Gegensatz zu HTML-Dateien, die einen festen Inhalt besitzen, kann man
damit Informationen dynamisch generieren. So lassen sich Infos übermitteln, die sich
laufend ändern oder die von Benutzer-Eingaben abhängen.
Der Aufruf des CGI-Programms erfolgt in einem Hypertext-Link oder einem Formular
mit einem URL der Form:
Beispiel: Ein einfaches UNIX-Shell-Script, das Datum und Uhrzeit anzeigt.
#!/bin/sh
echo "Content-Type: text/html"
echo ""
echo "<html><head><title>Datum</title></head>"
echo "<body><p>Heute ist "
date
echo "</body></html>"
CGI-Prozeduren können in verschiedenen Sprachen geschrieben werden (Shell-Scripts,
Perl-Scripts, C-Programme u.a.). Die Detail-Informationen dazu finden Sie in der
Dokumentation des jeweiligen WWW-Servers. Wichtig sind die beiden ersten Zeilen,
die Zeile Content-Type: text/html und die darauffolgende Leerzeile, welche die
Antwort des CGI-Programms von einer normalen HTML-Datei unterscheiden.
Zugriffe zählen
Eigentümer einer Website möchten oft wissen, wie oft Ihre Informationen
von Interessenten in aller Welt gelesen werden. Die schlechteste Möglichkeit
ist ein Counter auf der Homepage selbst, denn der verhindert, daß die Seiten
in einem Cache gespeichert werden und so dem Surfer schnell angezeigt werden
können. Besser ist da die Veröffentlichung einer Server-Statistik.
Die meisten WWW-Server führen eine Log-Datei, in der alle Zugriffe auf die WWW-Seiten
protokolliert werden, und Sie können mit einem einfachen UNIX-Shell-Script
zählen, wie oft Ihr Filename darin vorkommt. Zum Beispiel:
Außerdem finden Sie im Log-File auch die Information, von welchen Clients auf Ihre
Datei zugegriffen wurde (aber im allgemeinen nicht, von welchen Personen).
Damit zählen Sie aber nur, wie oft die Datei angefordert, und nicht, wie oft die
Information tatsächlich gelesen wurde. Schuld daran sind die Cache-Speicher,
die zur Entlastung der Netzverbindungen notwendig sind, denn die meisten
Browser haben einen lokalen Cache-Speicher und viele Institutionen verwenden Cache-Server
('Proxy-Cache'), die dann für alle Zugriffe aus diesem Bereich wirken.
Wie oft eine Datei tatsächlich gelesen wurde, ist im allgemeinen also wesentlich mehr
als die am WWW-Server gezählte Zahl der Datei-Übertragungen.
Formulare
Der Inhalt von HTML-Dateien wird jeweils vom WWW-Server zum Benutzer am Client gesendet.
Mit Hilfe von Formularen, die in HTML-Dateien stehen, können die Benutzer bestimmte
Informationen am Client eingeben und an den WWW-Server senden. Diese Daten werden meistens
von einem auf diesem Server laufenden CGI-Programm verarbeitet. Zum Beispiel:
<FORM METHOD="GET" ACTION="http://host.domain/cgi-bin/testmich">
Anmeldung zur Weihnachtsfeier des Fachbereichs am 18. Dezember
<P>
<INPUT TYPE="radio" NAME="kommt" VALUE="ja" CHECKED> Ich komme.<br>
<INPUT TYPE="radio" NAME="kommt" VALUE="nein"> Ich komme nicht.
<P>
Name: <INPUT NAME="Name" SIZE="40" MAXLENGTH="60"><BR>
Telefonnummer: <INPUT NAME="tel" SIZE="20" MAXLENGTH="20">
<P>
<INPUT TYPE="submit" VALUE="Weg damit">
</FORM>
bewirkt eine Darstellung wie
Anmerkung: Das in diesem Beispiel verwendete CGI-Programm gibt es nicht (schon,
weil es den Rechner nicht gibt).
Eine 'echte' Anmeldungs-Prozedur würde die Zu- und Absagen mit Name und
Telefonnummer in einer Datenbank speichern und dann die Bestätigung an den
Client senden.
Das Senden einer solchen Antwort ist immer notwendig, denn der Benutzer
muß auf seinem Bildschirm erkennen können, daß das Anklicken des
Submit-Knopfes funktioniert hat. Im einfachsten Fall genügt eine kurze Meldung,
daß die Eingabe verarbeitet wird, und ein Hinweis, daß der Benutzer mit
der Back-Taste oder dem Back-Befehl seines Browsers zur vorherigen Information
zurückkehren und weiterarbeiten kann.
Für genauere Informationen über die vom Server unterstützten
Übertragungs-Methoden und die Übergabe der Eingabedaten an das
CGI-Programm ist ein Studium der entsprechenden Fachliteratur nötig.
Als Methode können GET oder POST verwendet werden.
GET hängt die Eingabedaten an die URL an (Längenbeschränkung, nur
praktikabel bei wenigen Eingaben),
POST erzeugt einen eigenen Datenstrom.
Die CGI-Programme müssen so geschrieben werden, daß Ihre
Ausführung kein Sicherheitsrisiko für den Server-Computer darstellen kann,
egal was für eventuell seltsame Eingaben von den Benutzern kommen. Inzwischen
gibt es auch diverse fertige CGI-Programme zum Einsatz auf dem Server.
Nun etwas mehr Info zum Aufbau von Formularen. Zur Erinnerung:
Formulare werden durch die Tags <FORM> ... </FORM> begrenzt, wobei über die
Attribute METHOD und ACTION die Art der Verarbeitung und das Bearbeitungsprogramm auf
dem Server spezifiziert werden:
<FORM METHOD=POST ACTION="URL des Bearbeitungsprogramms" >
Innerhalb eines Formulars gibt es neben drei Eingabe-Tags, INPUT, SELECT
und TEXTAREA.
Das INPUT-Widget <INPUT ...Attribute ...>
Dies ist das häufigste Widget und es hat zahlreiche Attribute:
TYPE="...."
Typ des Widgets. Als Typangaben sind möglich: CHECKBOX, HIDDEN, PASSWORD, RADIO, RESET, SUBMIT, TEXT, IMAGE.
NAME="...."
Name des Eingabefeldes. Dieser Name wird im Datenstrom zurückgegeben.
VALUE="...."
Defaultwert (TEXT, HIDDEN), Wert des Menüpunkts (CHECKBOX, RADIO), Beschriftung des Feldes (RESET, SUBMIT).
SRC="...."
Quelldatei für einen IMAGE-Button.
CHECKED
Defaulteinstellung bei CHECKBOX und RADIO.
SIZE="...."
Feldgröße (Anzahl Zeichen) beim TEXT-Widget.
MAXLENGTH="...."
Maximallänge der Eingabe beim TEXT-Widget.
ALIGN="...."
Position des Textes neben einem Bild beim IMAGE-Tag.
Die folgenden Beispiele sollen die Anwendung des INPUT-Tags etwas erläutern. Das
Passwort-Feld unterscheidet sich vom Textfeld nur dadurch, daß die Eingabezeichen
als '*' geechot werden. Grundsätzlich hat jedes Feld einen Namen, der es dem
Programm oder Script auf dem Server erlaubt, das Eingabefeld zu identifizieren. Bei
RADIO-Buttons kann ein Wert aus dem Angebot ausgewählt werden, bei einer
CHECKBOX deren mehrere.
Beispiel 1: Eingabezeile von 40 Zeichen Länge: <INPUT TYPE="text" NAME="name" SIZE=40 VALUE="No Name">
Beispiel 2: Verstecktes Eingabefeld, das z. B. zur Identifikation des Formulars dienen kann: <INPUT TYPE="hidden" NAME="Status" VALUE="form1">
Beispiel 3: Drei Radio-Buttons, Knopf 1 ist gedrückt: <INPUT TYPE="radio" NAME="rb1" VALUE="1" CHECKED>Knopf 1 <INPUT TYPE="radio" NAME="rb1" VALUE="2">Knopf 2 <INPUT TYPE="radio" NAME="rb1" VALUE="3">Knopf 3
Zum Rücksetzen aller Werte auf die Voreinstellungen dient der RESET-Type und
zum Absenden an den Server der SUBMIT-Button: <INPUT TYPE="reset" VALUE="Rücksetzen"> <INPUT TYPE="submit" VALUE="Abschicken">
Das TEXTAREA-Widget <TEXTAREA> .... </TEXTAREA>
erlaubt die Definition eines rechteckigen Eingabefeldes. Die Größe des Feldes
auf dem Bildschirm wird durch die Attribute ROWS und COLS festgelegt; die
Eingabe selbst kann umfangreicher sein. Zwischen <TEXTAREA> und
</TEXTAREA> kann eine Textvorgabe stehen. Es gibt drei Attribute:
NAME="...."
Name des Eingabefeldes (wie bei INPUT).
ROWS="...."
Anzahl Zeilen des Feldes
COLS="...."
Anzahl Spalten des Eingabefeldes
Beispiel für die Definition einer Textarea: <TEXTAREA NAME="name" ROWS=5 COLS=40> Beliebiger Text, der im Textfeld steht. </TEXTAREA>
Das SELECT-Widget <SELECT> .... </SELECT>
Selektionsfelder benötigen weniger Platz als Checkboxes oder Radiobuttons;
sie gleichen Pull-Down-Menüs. Es gibt auch nur drei Attribute:
NAME="...."
Name des Feldes wie schon zuvor.
SIZE="...."
Anzahl der dargestellten Elemente.
MULTIPLE erlaubt Mehrfachauswahlen. Fehlt die SIZE-Angabe, stellt sich das
Widget als Pull-Down-Menü dar, von dem zunächst nur ein Menüpunkt sichtbar
ist und das man zunächst öffnen muß (Pop-Up-Menü). Im anderen Fall
zeigt sich das Menü als Scrollbar.
OPTION
Ein Menüfeld wird über das OPION-Tag beschrieben, wobei der
voreingestellte Menüpunkt über das SELECTED-Attribut ausgewählt
wird. Beispiel:
Ein Image-Button erfüllt zwei Aufgaben: Er übernimmt die Aufgabe des
SUBMIT-Feldes und übermittelt zusätzlich die Koordinaten der Stelle,
auf die im Bild geklickt wurde.
Beispiel: <INPUT NAME="name" TYPE="image" SRC=bilder/Sender.gif" ALIGN="top">
einen Link erzeugen, mit der eine Mail abgesetzt bzw. der Editor gestartet wird,
um eine Mail zu kreieren. Diese FOrm ist jedoch recht spartanisch, denn der Absender
muß Betreff, Cc: usw. alles selbst eingeben. Es lassen sich jedoch für
die einzelnen Felder auch Werte voreinstellen. Die wichtigsten Felder sind dabei:
Die Nachricht geht an account@domain.tld, als Kopie an account2@domain2.tld und hat
die Betreffsvorgabe "Wichtige Anfrage". Im Text steht anfänglich
"Hier eintragen!".
Dies läßt sich überall dort ideal einsetzen, wo Programme
angeschrieben werden, das berühmte 'subscribe' oder 'join' and einen
Mailinglisten-Server, der per E-Mail gesteuert wird.
Server (Verkäufer, Bedienender) sind die Computer, auf denen die Informationen
gespeichert sind. WWW-Server laufen meistens auf Unix-Rechnern und werden auch als
HTTP-Dämonen bezeichnet. Es gibt mehrere solche Software-Produkte, sowohl public
domain als auch kommerziell.
Client
Clients (Kunden) sind die Rechner, die Dienste in Anspruch nehmen. Client-Programme
sind die Programme, mit denen die Benutzer von ihren eigenen Rechnern aus
auf die Informationen, die auf den Servern gespeichert sind, zugreifen.
Return-Codes eines WWW-Servers
Ein WWW-Server gibt auf jede Anfrag eine Status-Antwort zurück. Sie zeigt die
Version des Servers an und gibt einen Ergebniscode zurück. Manchmal wird
auch noch eine Meldung angehängt. Die erste Zeile sieht typischerweise so aus:
HTTP/1.0 200 OK
wobei HTTP/1.0 die HTTP-Version ist, 200 ist ein Fehlercode
und OK die zugehörige Meldung. Es gibt natürlich viele andere
Codes.
Erfolgsmeldungen
Rückmeldungen im Bereich 2xx melden Erfolg. Der Body - sofern vorhanden -
ist das Objekt, das die Anfrage zurückgibt. Der Body muß im MIME-Format
vorliegen. Wichtige Codes sind:
200 OK
Die Anforderung war erfolgreich
201 Created
Antwort auf den POST-Befehl
202 Accepted
Anforderung wird bearbeitet (noch nicht abgeschlossen)
203 Partial Information
Antwort auf den GET-Befehl.
204 No Response
Anforderung erhalten; es gibt keine Rückinfo,
die zu senden wäre.
Umleitungen
Rückmeldungen im Bereich 3xx weisen auf Aktionen hin, die der Client
(normalerweise Automatisch) ausführen muß, um eine anforderung zu erfüllen.
301 Moved
Den angeforderten Daten wurde auf Dauer eine neue URL
zugewiesen. Die Antwort enthält eine Headerzeile der Form URL:neue url.
302 Temporarily_Moved
Den angeforderten Daten wurde zeitweise eine neue URL
zugewiesen. Die Antwort enthält eine Headerzeile der Form URL:neue url.
303 Method
Entweder eine andere Netzwerkadresse oder eine andere
Methode als GET verwenden. Im Body sind weitere Infos zu den Parametern.
304 Not_Modified
Antwort auf bedingte GET-Anweisung, wenn das Dokument
unverändert ist.
Client-Fehler
Rückmeldungen im Bereich 4xx weisen auf scheinbare oder echte Fehler beim
Client hin. Der Body kann ein HTML-Dokument enthalten, das den Fehler näher beschreibt.
400 Bad Request
Anforderung hat falsche Sytax oder kann nicht bedient werden.
Cookies sind kleine Informationseinheiten, die beim Besuch einer Wehsite
zunächst im Arbeitsspeicher des heimischen Computers gespeichert werden.
Unter Umständen werden diese Daten nach Verlassen des Wehservers in
Form einer Textdatei auf die lokale Festplatte geschriehen.
Ein Cookie besteht aus einem Namen, einem Wert (Zeichenkette) und einem
URL. Zudem besitzt ein Cookie eine Lebensdauer. Wird der Ausflug ins
Netz beendet und der Browser geschlossen, werden alle Cookies, deren
Lebensdauer noch nicht abgelaufen ist, in einer Datei gespeichert.
Man spricht dann von 'persistenten Cookies'. Zukünftig läßt sich dann
mühelos verfolgen, wie oft genau dieser Anwender wiederkommt und was
er tut.
Ursprünglich wurden von Netscape die Cookies zur Erleichterung für
den Anwender entwickelt. Sie sollten persönliche Informationen enthalten,
die der Anwender beim nächsten Besuch eines Online-Angebots nicht mehr
eingeben mußte, z. B. für den Zugriff auf Angebote, die eine Zugangskennung
erfordern. Eine andere Anwendung wäre ein 'Einkaufskorb'. Da jeder
Seitenabruf einen abgeschlossenen Kommunikationsvorgang darstellt,
kann der Server nicht speichern, welche Waren ein Kunde schon in seinen
Korb gelegt hat. Cookies bieten hier die Möglichkeit den Inhalt des
Einkaufskorbes beim Kunden zu speichern, bis die abschließende Bestellung
durch eine Bestätigung erfolgt. Normalerweise lassen sich Cookies auch
keiner spezifischen Identitäten zuordnen, sofern der Besucher nicht
woanders seine Identität preisgibt.
Unternehmen können mit Hilfe von Cookies Abrufprofile erstellen z.
B. für verläßliche Abrufprofile für Reichweitenuntersuchungen. Schließlich
will man wissen, welche Seiten wie oft abgerufen werden. Daraus lassen
sich u. a. Schlußfolgerungen für die weitere Gestaltung einer Website
ziehen. Trotz zahlreicher Ansätze gibt es bislang noch kein genormtes
Verfahren zur Bildung von Abrufprofilen. Grundsätzlich besteht die
Möglichkeit zur Bildung von Abrufprofilen jedoch auch ohne Cookies
- durch die Auswertung von Logbüchern, z. B. mit entsprechenden Monitoring-Tools.
Problematisch wird es, wenn Cookies mit langer Lebensdauer eingesetzt
werden. Durch persistente Cookies ist es möglich, einen Benutzer über
mehrere Sessions hinweg zu identifizieren. Dadurch erhöht sich die
Informationsmenge und die Zuordnung einer Personenidentität vereinfacht
sich. Das ist ganz ohne Cookies nicht möglich. Mittlerweile gibt es
eine Reihe von Shareware-Tools, mit denen sich Cookies auf dem Computer
identifizieren und löschen lassen. Normalerweise befindet sich im Verzeichnisbaum
des Browsers irgendwo eine Datei namens 'cookies.txt'. Auf UNIX-Systemen
genügt es, die Leseberechtigung der Datei wegzunehmen. Auf Windows-Rechnern
kann man den Inhalt der Datei löschen und sie dann auf 'Read-Only'
zu setzen. Letztendlich sind Cookies aber harmlos.
Anbieter, die in Ihrem WWW-Angebot Cookies verwenden, sollten einfach
vorher auf deren Anwendung und den Zweck hinweisen. Dann weiß nämlich
der Websurfer woran er ist und wird auch weniger Vorbehalte gegen die
Cookies haben.
Weitere Informationen über Cookies findet man unter
Wieviele Betreiber einer Internetpräsentation haben sich beim Studium Ihrer
Serverlogbücher bestimmt schon gefragt, warum in regelmäßigen
Abständen eine Datei namens robots.txt abgerufen wird.
Wen interessiert diese Datei? Die Datei wird von Suchmachinen gesucht die Spider
oder Crawler benutzen. Suchmaschinen die, nachdem Ihr Server einmal angemeldet,
in regelmauml;szlig;igen Abständen Ihren Server aufsuchen und nach eventüllen
Veränderungen und neün Seiten und Verzeichnissen auf Ihrem Server suchen.
Der 'robots exclusion standard' ist ein Quasistandard, der entwickelt wurde, um dem
Serverbetreiber die Möglichkeit zu geben, ausgewählte Bereiche des Servers
für die Spider der Suchmaschinen zu sperren. Durch Eintragungen in der Datei
robots.txt können Sie also Verzeichnisse angeben, die nicht in Suchmaschinen
automatisch aufgenommen werden sollen.
Wie ist robots.txt aufgebaut?
# Bemerkung
User-agent: *
Disallw:/test
#
Hinter diesen Zeichen können Sie Bemerkungen hinterlassen, die jedoch vom
Spider ignoriert werden. Wenn Sie einem bestimmten Spider etwas mitteilen möchten,
so kouml;nnen Sie in der User-agent-Zeile eine Bemerkung hinterlassen.
User-agent:
* Ein Stern bedeutet, daß die Angaben für alle Spider gelten.
Disallow:/Verzeichnis
In diese Zeile tragen Sie die Verzeichnisse ein, die nicht aufgesucht
werden sollen (Im obigen Beispiel das Verzeichnis test).
Wichtig ist, daß sie die Datei in Ihrem Server-Hauptverzeichnis hinterlegen
und nicht in dem betreffenden Unterverzeichnis. Wenn Sie keine robots.txt-Datei
auf Ihrem Server hinterlegt haben, werden alle Verzeichnisse von den Spidern besucht.
Bei WWW-Servern, die unter UNIX laufen wird ein Feature des Betriebssystems genutzt,
das es erlaubt, das Server-Verzeichnis abzuschotten. Dieser Systemaufruf heißt
chroot() und mancht das Verzeichnis, in dem der Server seine Daten hat,
für alle Client-Anfragen zum Wurzelverzeichnis. Es existiert so aus Sicht des
Clients nur dieses Verzeichnis mit seinen Unterverzeichnissen. Der Zugriff auf
wichtige Systemdateien ist daher unmöglich.
Des weiteren erlauben die Server, bestimmte Datenverzeichnisse nur für bestimmte
Rechner freizugeben oder Verzeichnisse durch Benutzerkennung und Psßwort
zu schützen. Dies geschieht entweder in der Serverkonfiguration oder über
die Datei .htaccess in einem beliebigen Verzeichnis. Alle Dateien innerhalb
und unterhalb dieses Verzeichnisses sind dann geschützt.
Wie .htaccess funktioniert
Der (Lese-)Zugriff auf alle Dateien in einem Verzeichnisbaum wird individuell
kontrolliert durch eine Datei bestimmten Namens (hier ".htaccess") mit bestimmten
Inhalten. Sie muß einen Authentifizierungsnamen enthalten (AuthName "abc xyz ...")
sowie eine globale Zugriffsregel und/oder eine Liste der zugriffsberechtigten Benutzernamen.
Um solche geschützte Verzeichnisse einzurichten, gehen Sie folgendermaßen vor:
Erstellen Sie in dem Verzeichnis, welches Sie mit einem Paßwort schützen wollen,
eine Datei namens .htaccess mit folgendem Inhalt:
AuthUserFile /pfad/zu/einer/passwortdatei
AuthGroupFile /dev/null
AuthName "wieimmerdasheissensoll"
AuthType Basic
<Limit GET POST PUT>
require user webmaster
</Limit>
Bitte ersetzen Sie /pfad/zu/.htpasswd durch einen realen
Verzeichnispfad, in welchem sich die Datei .htpasswd
mit den Userdaten befindet.
Beim Authentisierungstyp (AuthType) gibt es derzeit nur den Typ "Basic".
"wieimmerdasheissensoll" können Sie durch eine kurze Nachricht ersetzen,
die in der User-Authentifizierungs-Pop-Up Box erscheint (String mit Leerzeichen
in Gänsefüßchen setzen!).
Das Verzeichnis ist jetzt nur für die Person freigegeben, die als Benutzernamen
webmaster eingibt. Nun müssen Sie noch ein Paßwort für den
Benutzer webmaster erstellen. Wie das geht, erfahren Sie weiter unten.
Jetzt kann auf das Verzeichnis nur noch mit dem Usernamen webmaster und dem
eingegebenen Paßwort zugegriffen werden.
Man kann die Sperre aber auch nur von der IP-Adresse des Clients abhängen
lassen. Zunächst machen wir mal ganz zu:
AuthUserFile /pfad/zu/.htpasswd
AuthName "wieimmerdasheissensoll"
order deny,allow
deny from all
Jetzt öffnen wir für alle Rechner des C-Netzes 192.168.34.0:
AuthUserFile /pfad/zu/.htpasswd
AuthName "wieimmerdasheissensoll"
order deny,allow
deny from all
allow from 192.168.34.
Hier darf niemand zugreifen, wenn der Name "nobody"
nicht in der Paßwort-Datei definiert ist:
AuthUserFile /pfad/zu/.htpasswd
AuthName "wieimmerdasheissensoll"
order deny,allow
deny from all
allow from 192.168.34.
require user nobody
Möchten Sie dagegen einigen Benutzern den Zugriff auf das Verzeichnis ermöglichen,
so gehen Sie bitte wie folgt vor. Erstellen Sie mit dem Programmhtpasswd weitere
Benutzer. Nun erstellen Sie in dem zu schützenden Verzeichnis eine Datei namens
.htgroup mit folgendem Inhalt:
logins: webmaster benutzer2 benutzer3
Geben Sie hier einen beliebigen Gruppennamen, gefolgt von einem Doppelpunkt ein, und
listen Sie alle Benutzer durch ein Leerzeichen voneinander getrennt dahinter auf, die
Zugriff auf das Verzeichnis erhalten sollen. Nun müssen Sie noch die .htaccess
in dem entsprechenden Verzeichnis wie folgt anpassen:
Wollen Sie einen einzelnen Benutzer entfernen, so löschen Sie seinen Namen einfach
aus der Auflistung in der Datei .htgroup und gegebenenfalls auch aus der
Datei .htpasswd.
Möchten Sie hingegen vielen Benutzern den Zugriff auf das Verzeichnis ermöglichen,
so ist die doppelte Eintragung in .htpasswd und .htgroup
etwas lästig. Gehen Sie bitte wie folgt vor. Erstellen Sie mit htpasswd
weitere Benutzer. Nun müssen Sie noch die .htaccess
in dem entsprechenden Verzeichnis wie folgt anpassen:
Wollen Sie den Schutz des Verzeichnisses aufheben, löschen Sie einfach
.htaccess, .htpasswd und .htgroup in den
entsprechenden Verzeichnissen. Wollen Sie dagegen nur einen einzelnen
Benutzer entfernen, so löschen Sie seinen Namen einfach aus der Auflistung
in der Datei .htpasswd.
Paßwort-Datei
Mit den .htaccess-Dateien sind lediglich Strukturen definiert
worden. Ohne den Eintrag von Benutzernamen und Paßwörtern in
die Paßwort-Datei kann noch kein einziger Benutzer zugreifen.
Entsprechende Eintragungen werden mit dem Programm htpasswd
durchgeführt:
htpasswd [-c] passwordfile username
Nun müssen Sie zweimal das Paßwort für den Benutzer "webmaster" eingeben.
Wird der Parameter "-c"eingegeben, erzeugt das Programm eine neue Paßwortdatei.
Wenn schon ein entsprechender Benutzer existiert, wird das Paßwort geändert.
Benutzernamen und Paßwörter sind frei wählbare Strings; sie
haben nichts mit den User-IDs der Benutzerverwaltung unter UNIX zu tun -- und
sie sollten es auch nicht!
Das Paßwort wird verschlüsselt abgelegt, wie man das von den
UNIX-Paßwort-Dateien /etc/passwd bzw. /etc/shadow kennt.
Die Verschlüsselung erfolgt jedoch nach einem eigenen Verfahren.
Beispiel für eine Paßwort-Datei:
Mit dem folgenden Perl-Programmstück kann man auch einen
Eintrag in der Passwortdatei erzeugen:
# Passwort basteln aus $name (Name) und $passwd (Passwort)
# ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
# Der Name der Psswortdatei steht in der Variablen $PASS
#
# Beim Namen:
# - Umlaute konvertieren
# - alles weg, was nicht Buchstabe ist
# - alles in Kleinbuchstaben umwandeln
$temp = $name;
$temp =~ s/ä/ae/g;
$temp =~ s/ö/oe/g;
$temp =~ s/ü/ue/g;
$temp =~ s/Ä/ae/g;
$temp =~ s/Ö/oe/g;
$temp =~ s/Ü/ue/g;
$temp =~ s/ß/ss/g;
$temp =~ tr/a-zA-Z//cd;
$temp =~ tr/A-Z/a-z/;
$namlen = length $temp;
$newpass = crypt($password,substr($password,0,2));
open DAT, ">>"$PASS || die "Fehler \"$!\"beim \Öffnen der Passwortdatei!\n";
print DAT $newuid, ":", $newpass, "\n";
close DAT;
Den perfekten Editor für HTML gibt es nicht. Alle Produkte haben besondere
Features - und stets eine längere Mängelliste. Viele Editoren sind
programmierte Geheimnisse für Freaks und auch nur von solchen verwendbar.
Textbasierte Editoren bieten wenig Komfort und benötigen anfangs als
Unterstützung ein HTML-Handbuch neben der Tastatur. Trotzdem werden sie
von Profis bevorzugt eingesetzt. Eine Erweiterung stellen sogenannte
"Makro-Editoren" dar. Hierbei handelt es sich zwar um Texteditoren, aber durch
die Fähigkeit, mit einer bestimmten Tastenkombination oder durch Klicken
auf ein Icon eine beliebige Zeichenfolge in den Text einzufügen, kommen
sie dem Anfänger entgegen. Die wichtigsten Tags sind als Makro abrufbar,
womit das ständige Blättern im Handbuch wegfällt, im Text
erscheinen aber die HTML-Tags im Quellformat. Ob Texteditor oder Makroeditor - es
wird auf jeden Fall noch ein Browser zur Kontrolle des Ergebnisses benötigt.
WYSIWYG-Editoren zeigen das Layout im Entstehungsprozeß und setzen immer
weniger HTML-Kenntnisse voraus. Die Vorschau ist jedoch meist nicht verbindlich.
Der Grund für die mangelnde WYSIWYG-Tauglichkeit liegt in HTML selbst:
Die Sprache ist nicht standardisiert; der die Standardisierung hinkt der notorischen
Entwicklung neuer Browser-Features hinterher. Wie groß z. B. die Schrift
wird, hängt von der Interpretation des Browsers (Version) ab, der das Ganze
umsetzt- und außerdem vom Rechnersystem. Ein Apple Mac stellt die gleiche Seite
oft ganz anders dar als ein PC. Zudem kann auch der Benutzer Schriftgröße-
und -Art nach eigenen Vorlieben einstellen.
Office-Pakete mit HTML-Fähigkeiten, z. B. Programmpakete wie Star Office oder
MS Office bieten die Möglichkeit, Dokumente direkt in HTML-Code abzulegen.
Dabei wird jedoch versucht, möglichst nahe am Original zu bleiben - was zu
einer Unzahl von unnötigen HTML-Anweisungen führt, die nur das
Aussehen beeinflussen sollen. Wenn dabei noch ungewöhnliche Zeichensätze
verwendet werden, ist das Resultat nicht einmal auf jedem PC zu sehen, geschweige
denn auf anderen Plattformen. Aus den eben erwähnten Formatierungsproblemen
sind solche Seiten nur bedingt universell für das Web-Design einsetzbar. Im
Firmen-Intranet, wo man davon ausgehen kann, daß alle Rechner die gleiche
Ausstattung und Softwarebasis besitzen, kann man propietäre Formate einsetzen,
nicht jedoch bei einer weltweiten Internet-Präsenz.
Konventer-Programme setzen auf professionelle Satz- und Layoutprogramme (z. B.
QuarkXPress, Pagemaker) auf und erzeugen aus den grafischen Layouts HTML-Seiten.
Ihre Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen.
Professionelle HTML-Entwickler ziehen manuell geschriebenen Code vor, da es oft
genauso lange dauert, programmbedingte Unzulänglichkeiten auszubügeln
wie einen sauberen Code manuell aufzubauen. Und selbst für den
Gelegenheitsschreiber sind HTML-Kenntnisse sind stets nützlich. Auf jeden
Fall sollte man das Ergebnis seiner Arbeit mit den beiden verbreiteten Browsern
von Netscape und Microsoft überprüfen.
Zweck des World Wide Web ist es immer noch, untereinander verknüpfte
Informationen bereitzustellen. Natürlich sollen die Webseiten keine
Textwüsten auf Einheitsgrau sein, aber auf der anderen Seite sind Seiten,
auf denen es an allen Ecken und Enden zappelt, genauso abschreckend. Deshalb
folgen nun ein paar Tips für Webseiten-Designer.
Egal, ob das WWW-Angebot eine 'Textwüste' wird oder ob man es schrill
und bunt gestaltet, man muß sich Gedanken über die Stuktur
des Angebotes machen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten :
Ein flaches Angebot, bei dem von der Startseite (Homepage) viele
Verzweigungen ausgehen und dort nach ein oder zwei Stufen das Ende erreicht ist.
Ein tiefes Angebot, bei dem wenige Links von der Homepage in jeweils
tief verzweigte Strukturen münden.
Meist wird sich eine Mischform ergeben. Eine 'Textwüste kann man relativ
einfach auflockern, indem man ein paar kleine Bilder einstreut.
Beim Gestalten einer HTML-Seite sollte man auch an das Bildschirmformat denken.
Mehr als eine Schreibmaschinenseite sollte eine einzelne Webseite nur dann sein,
wenn es sich um einen zusammenhängenden Text handelt. Übergeordnete
Seiten sollte in der Regel auf einen Bildschirm passen.
Empfehlungen für das Gestalten von HTML-Seiten
Verwenden Sie im Title-Tag möglichst viele ausdruckstarke Begriffe, die auch
wirklich auf den Inhalt Ihrer Seite zutreffen. Suchmaschinen berücksichtigen
zumindest den Title-Tag.
Formulieren Sie Ihre Texte kurz und verständlich. In der Regel sind Singular-
und Präsens-Formulierungen angebracht.
Vermeiden Sie lange, unstrukturierte Texte. Jeder lange Text läßt sich
über eine Einstiegsseite mit Inhaltsverzeichnis (das gleichzeitig als Link dient)
in kleinere Einheiten zerlegen.
Organisieren Sie die Texte Ihres Dokumentes im Hinblick auf die Inhaltsschwerpunkte.
Diese Passagen sollten möglichst schnell aufzufinden sein. Verteilen Sie eine
Aussage (Informations-Granulat) nicht auf mehrere Dokumente. Strukturieren Sie die
Dokumente.
Versuchen Sie Dokumente zu vermeiden, deren Verständnis von vorhergehenden
und nachfolgenden Dokumenten abhängen. Schreiben Sie möglichst
kontextunabhängige Dokumente.
Gruppieren Sie zusammengehörende Informationen in semantischer Sicht durch eine
zweckmäßige Gliederung und in visueller Sicht durch Überschriften und
Auflistungen.
Gehen Sie sparsam mit Hervorhebungen durch Fettdruck, Kursivschrift, Text in
Großbuchstaben und langen Links um. Benutzen Sie Hervorhebungen nur, wenn
diese das Auffinden und Verstehen verbessern.
Halten Sie das Layout der Seite übersichtlich, das heißt im Regelfall so
einfach wie möglich. Verwenden Überschriftstags (H1...H6) zur Hervorhebung und
Aufzählungen.
Benutzen Sie ein einheitliches, konsistentes Layout über alle Dokumente einer
Publikation. Das vereinfacht auch die Erstellung neuer Seiten (z. B. Verwendung
fertiger Kopf- und Fußteile).
Wenn Sie vorhandene Textdateien mit einem Konverter-Programm aufbereiten, dann
ist ein Nachbearbeiten auf jeden Fall erforderlich.
Lassen Sie deutlich erkennen, dass ein Link auch ein Link ist. Unterstreichen Sie also
keinen Text. Grafiken sollten aussagekäftig sein, und nicht die Ladezeit Ihrer Seite
unnötig verlängern.
Verlinken Sie auf themenverwandte Seiten. Sie erhöhen nicht nur die Zugriffszahlen
derjenigen Seiten, sondern auch die Attraktivität Ihrer eigenen Seiten.
Gestalten Sie Ihr internes Menusystem (Linksystem) einheitlich. Erschweren Sie Ihrem
Besucher die Navigation nicht durch viele verschiedene Navigationssysteme.
Bringen Sie innerhalb der Verzweigung logische Querverweise an. Dazu
gehören auch sogenannte 'Shortcuts' (Verweise zu häufig benötigten
Stellen). Die Realisierung kann z. B. durch eine Kopfleiste am Anfang oder am Ende
jeder Seite erfolgen, die alle 'Shortcuts' enthält.
Aktualität
Ein Webangebot muß möglichst aktuell sein - wie eine Tageszeitung. Liefern
Sie Ihren Lesern handfeste Informationen. Langatmiges Geschwafel sorgt dafür,
daß kaum jemand weiterliest. Sorgen Sie für Quervernetzung der einzelnen Seiten.
Schließlich sollten die Daten und Infos aktuell sein und ständig ergänzt werden.
Denn auf einer seit Monaten nicht mehr aktualisierten Homepage läßt sich ein
Surfer so schnell nicht mehr blicken. Bieten Sie Seiten wie "News" oder
"Aktuelles" nur an, wenn Sie diese ständig pflegen wollen und können. Nichts
ist so peinlich wie "Alles Gute zum Neuen Jahr" auf der News-Seite im Monat
Juni. Deshalb versprechen Sie auch nichts, was Sie nicht halten können.
Versprechen Sie nichts, was Sie nicht halten können
Links, die auf ein Baustellenschild führen, verärgern den Leser
wie leere Versprechungen. Der Surfer sieht einen vielversprechenden Querverweis,
klickt ihn an und dann? Nichts! Niente! Wenn das Angebot noch so rudimentär ist,
daß man ein Baustellenschild aufstellen müßte, dann sollte man es
noch nicht zeigen. Besser ist es bei Menüs, den
entsprechenden Verweis als ganz normalem Text zu belassen. Dann sieht der
Besucher: "Da kommt demnächst was." und er wird mal wieder
nachsehen kommen. Wenn natürlich monatelang das Link nicht mit Info
gefüllt wird, dann ist es auch schlecht. Auf lange Sicht werden nur
die Server im Netz überleben, die echte Informationen bieten, die gut
aufbereitet sind. Ansonsten ist ein WWW-Angebot ständig im Umbau - also
nichts, was man extra erwähnen müßte.
Bunt und zappelig
Das sind WWW-Seiten, auf denen sich an allen Ecken und Enden etwas bewegt: blinkende
Schrift, animierte GIFs, Laufschrift. Seit animierte GIFs erfunden wurden, zappelt es
allenthalben. So schön es für einen selbst sein mag, animierte Bilder auf seiner
Homepage zu sehen, so nervig ist es für Besucher, die sich häufig im Web
herumtreiben. Außerdem ziehen Bewegungen auf der Webseite zuviel Aufmerksankeit
auf sich und stören auf Dauer beim konzentrierten Lesen des restlichen Textes.
Verzichten Sie also auf die Wackelbildchen. Ein knalliges 'NEU' reicht schon, es
muß nicht noch blinken. Laufschriften sind für Schnelleser zu langsam und
für Langsamleser zu schnell - also so oder so ungeeignet. Ein Icon oder
eine Grafik wirken genauso gut.
Apropos Icons: Es gibt massenhaft Icon-Sammlungen, aus denen man sich bedienen
kann. Noch besser ist es aber, wenn man sich die Sinnbilder selbst malt.
Das ist gar nicht so schwer. Fangen Sie doch damit an, ein vorhandenens
Icon zu modifizieren. Übrigens reichen für ein Icon normalerweise
16 - 32 Farben - dadurch wird die Bilddatei nicht nur kleiner, sondern es
gibt auch keine Probleme mit der Darstellung beim Surfer, wenn dessen Grafik
nicht dem letzten Stand der Technik entspricht.
Waagrechte Linien: Keine Zeitschrift und kein Buch strukturiert seinen Inhalt
durch waagrechte Linien. Wenn sie nicht gezielt als Gestaltungselement dienen sollen,
sind sie nur von Übel - egal, ob sie mit <HR> erzeugt oder ob
sie durch farbige GIF-Bilder dargestellt werden.
Bilder
Riesige Bilder: Man kann mit einem kleinen Übersichtsbild (sogenanntes
'Thumbnail') auf ein großes Bild verweisen. Noch besser ist eine
Größenangabe (in KByte) zum Thumbnail dazu. Geradezu verdammungswürdig
sind Bilder, die relevanten Text enthalten.
Die Browser verstehen zumindest die beiden Grafikformate GIF (*.gif) und JPEG (.jpg).
Setzen Sie JPEG für große Bilder mit vielen verscheiden Farben und
Farbübergängen ein. Das GIF-Format eignet sich für kleinere Grafiken, wie
zum Beispiel Icons oder Buttons.
Sind Sie sich nicht sicher welches Format das richtige Format ist, so testen Sie beide
Formate.
Verwenden Sie das ALT-Attribut für IMG-Tags. Der Benutzer wird während
der Ladezeit oder bei aisgeschalteter Bildanzeige über das informiert was hinter
der Grafik steckt. Auch wenn der Mauscursor etwas länger über dem Bild verweilt,
wird der ALT-Text angezeigt. Dadurch kann man dieses Feature für eine griffige
Bilderklärung verwenden. Notfalls nehmen Sie ALT="".
Vergessen Sie auch nicht die Größenangaben für Ihre Grafiken. Mit
den den Tags WIDTH und HEIGHT teilen Sie dem Browser mit, wie groß die zu ladenden
Grafiken sind. Es wird ein Rahmen für die noch nicht sichtbaren Grafiken dargestellt
und so die Seite schon wärend des Ladevorganges korrekt aufgebaut.
Wenn Sie für Ihre Navigationssystem eine Imagemap vorsehen, so denken Sie daran,
daß manche User sich die Seiten ohne Grafiken betrachten. Stellen
Sie also alternativ eine Textversion zur Verfügung.
Bedenken Sie bei der Konzeption Ihrer Webseiten daran, daß noch nicht jeder
über eine High-Speed ISDN-Leitung verfügt, und verzichten Sie auf unnötige
Grafiken.
Frames
Bei Frames scheiden sich die Geister. Puristen sagen, wer Frames benutzt, sei einfach
nicht in der Lage, sein Angebot zu strukturieren. Das ist sicher bei manchen Angeboten
richtig. Auf der anderen Seite kann der sparsame Einsatz von Frames das Navigieren
durch die WWW-Seiten zu erleichtern. Nachteil ist auf jeden Fall, daß sich Infos,
die innerhalb eines Frames dargestellt werden, nicht einfach in die 'Bookmarks'
übernommen werden können.
Viele Programmierer stellen mit dem FRAME-Tag Unfug an. Auf einer
Seite sollten sich maximal drei Frame-Abteilungen tummeln. Ein Frame kann
dabei generelle Navigationswerkzeuge für die Homepage vorhalten, der
zweite Frame birgt einen Stichwort-Index und der dritte zeigt den eigentlichen
Inhalt. Mehr Frames braucht niemand.
Verlinken Sie auf externe Seiten Seiten, so sollte eindeutig sein, daß der Inhalt
derjenigen Seite nicht von Ihnen ist.
Wenn ein Link zu einem anderen Server führt, laden Sie dieses Link
nicht innerhalb des Frames. Das schränkt die dargestellte Fläche
der angesteuerten Seite ein. Laden Sie fremde Seiten grundsätzlich
mit der Option target= "_parent" oder target="_blank"
im <A HREF=...>-Tag.
Farben
Noch immer gibt es grafisch unempfindliche Naturen, die hellblaue Schrift
auf knalligem Rot für chic halten. Über Ästhetik mag man
streiten, nicht aber über Lesbarkeit. Und diese Farbkombination ist
ebenso ätzend wie Gelb auf Grün oder Pink auf Hellblau. Als optische
Killer Nummer zwei haben sich Hintergrundgrafiken erwiesen. Ein im Grafikprogramm
kontrastarm aussehendes Bild kann im Browser stärker stören als
vorgesehen, insbesondere wenn der Browser dithert. Denken Sie auch an die
immer noch zahlreichen Benutzer im Netz, die vor Graustufenmonitoren sitzen.
Am besten verwenden Sie in der Regel dunkle Schrift auf hellem Grund.
Wählen Sie für Ihre Links eine deutlich andere Farbe als die Textfarbe.
Gestalten Sie alle Ihre Links in der gleichen Farbe, es sei denn, Sie können
deutlich zum Ausdruck bringen, daß auch der anderfarbige Link ein Link ist.
Bei den Benutzern hat die blaue oder violette Farbe und die Unterstreichung für
Links einen hohen Wiedererkennungswert. Die Farbe kann der allgemeinen
Erscheinung Ihrer Webseite angepaßt werden, auf die Untersteichung sollten Sie
jedoch nicht verzichten.
Wählen Sie im BODY-Tag nicht die gleichen Farben für Link (LINK), visited
Link (VLINK), animated LINK (ALINK). Ein Link erhält die VLINK-Farbe, wenn dieser
bereits besucht wird. Die ALINK-Farbe erscheint solange der Link gedrückt ist.
Für ALINK empfiehlt sich eine Farbe, die in der Nähe der LINK-Farbe liegt.
Bewahre uns vor Plug-ins
Shockwave hier, Real Audio da, usw. An jeder Ecke wachsen neue Plug-Ins.
Und jeder Autor verwendet einen anderen Multimedia-Standard, für jede
Homepage benötigt der Surfer andere Plug-Ins. Das alles kostet nicht
nur Download-Zeit, sondern müllt dem Besucher der Homepage auch die
Platte voll. Dazu kommen höhere Hardwareanforderungen, Inkompatibilitäten
der Plug-Ins untereinander und mögliche Softwarefehler. Überlegen
Sie also, ob Multimedia-Erweiterungen wirklich nötig sind.
Nutzlose Applets
Die Anzahl der nutzlosen Applets und Scripts steigt expotentiell. Dabei
handelt es sich um Besucher-Zähler, Lauftexte oder Animationen. Solche
Applets und Scripts können nützlich sein, beispielsweise für Suchsysteme,
Pull-Down-Menüs zur Benutzerführung und zur Prüfung von Formularen.
Bedenken Sie jedoch, daß durch Viren und "trojanische Pferde" die Scripts
bei den Benutzern in Verruf geraten sind und oft im Browser deaktiviert wurden.
Verwenden Sie Scripts also sparsam oder überhaupt nur im Intranet. Und bevor Sie
das Javascript-Laufband auf Ihrer Homepage unterbringen, bedenken Sie, daß
andere User dasselbe tun. Der Renner unter den Nutzlosigkeiten ist jedoch
der Besucherzähler, der bei jedem Aufruf Ihrer Homepage verändert
wird. Das verhindert nämlich, daß die Seiten im Proxy-Cache eines
Providers zwischengespeichert werden können, und der Surfer bessere
Ladezeiten bekommt. Besser ist es, eine Serverstatistik zu veröffentlichen,
die täglich oder wöchentlich aktualisiert wird.
Testen Sie Ihre Homepage
Nichts ist peinlicher als eine fehlerhafte Homepage. Und Bugs schleichen
sich schnell ein. Was auf Ihrem Rechner lokal noch nett aussieht, kann sich
bei einer kritischen Probefahrt schnell als grauenhaft herausstellen. Die
wichtigsten Tests:
ohne Grafik: Viele Surfer haben bei ihrem Trip durchs Web die Grafikdarstellung
abgeschaltet. Stimmt die Seitenaufteilung noch, wenn die Grafiken Ihrer
Homepage ausgeknipst sind?
Browser-Kompatibilität: Internet-Explorer und Netscape Navigator
interpretieren einige Tags unterschiedlich. Probieren Sie auch aus, wie
Ihre Homepage mit beiden Browsern aussieht. Probieren Sie es auch mal mit
einem Textbrowser (z. B. Lynx).
Rechtschreibung: Lassen Sie Ihre Homepage gegenlesen, und nutzen Sie
Rechtschreib-Programme.
Links ins Nichts: Testen Sie regelmäßig alle Links auf Ihrer
Homepage.
Struktur: Stimmt die Struktur Ihres Servers? Findet der User von jeder
Unterseite auf die Homepage zurück? Gibt es genügend Querverweise?
Viel Web-Angebote sind reine Menüsysteme.
Erreichbarkeit: Haben Sie ein Mail-Link zu Ihrer E-Mail-Adresse auf die
Seite gepackt? Gibt es einen Maillink zum Webmaster?
Wenn ein potentieller Kunde Informationen im Internet mit einer Suchmaschine sucht
erhält er eine Liste mit WWW-Seiten, die seinen Suchbegriffen mehr oder weniger gut
entsprechen. Da die Suchmaschinen oft Tausende von Seiten finden, ist es entscheidend,
daß Ihre Seite am Anfang dieser Liste steht, sonst wird sie nicht gesehen.
Die Software der Suchmaschinen legt die Reihenfolge fest, mit der die Ergebnisse angezeigt
werden. Einige Suchmaschinen beschreiben den Algorithmus, nachdem die
Reihenfolge festgelegt wird, andere nicht.
Suchmaschinen werten Ihre Seiten auf zwei Arten aus: sie sehen sich den Seitentext an
und sie werten die Meta-Tags aus. Meta-Tags sind besondere HTML Befehle, die die Seite
für die Suchmaschine beschreiben und Schlüsselwörter angeben.
Keywords
Die richtigen Schlüsselwörter können Ihnen eine gute Position bei den Suchmaschinen
sichern. Stellen Sie eine Liste mit Schlüsselwörtern auf. Schreiben Sie sich etwa
20 - 50 Schlüsselwörter auf, eins in jede Zeile. Wenn Sie diese Liste
haben, Numerieren Sie die Schlüsselwörter nach ihrer Wichtigkeit.
Sie müssen sich entscheiden. Haben Sie eine lange Liste von Schlüsselwörtern,
werden Ihre Seiten zwar auch bei vielen Suchbegriffen gefunden, aber nie an der Spitze
der Suchergebnisse stehen. Nehmen Sie nur wenige Schlüsselwörter, erhöht sich der
Anteil dieser und Ihre Seite wird oben im Suchergebnis erscheinen. Wenn Ihre
Liste mit Schlüsselwörtern kurz ist und Sie sicher sind, daß die Interessenten genau
nach diesen Begriffen suchen, sollten Sie auch gezielt vorgehen. Wenn nicht, müssen
Sie Ihre Schlüsselwörter breit streuen. Fragen Sie sich, was Ihr Kunde als
Suchbegriffe eingeben würde? Überlegen Sie sich alle Begriffe, die eine Beziehung zu
Ihrer Seite haben und tragen Sie diese in Ihre Liste ein.
Überlegen Sie weiter: " Was könnte ein Kunde suchen ?" Das hilft Ihnen
weiter. Probieren Sie ein paar Begriffe bei verschiedenen Suchmaschinen aus.
Beschreiben Sie Ihre Seite, nicht Ihre Firma.
Der Sinn Ihrer Anstrengungen ist es, den Kunden zu Ihrer Webseite zu lotsen. Wenn
der Kunde auf Ihrer Seite ist, können Sie Ihre Firma beschreiben. Wenn Sie eine
Beschreibung Ihrer Seite erstellen, sagen Sie dem Kunden, warum er Ihre Seite besuchen
muß. Der Kundesucht nach einer Webseite nicht nach einem Jahresbericht.
Testen Sie Ihre Stichworte.
Nehmen Sie Ihre Liste zur Hand und besuchen Sie die großen Suchmaschinen. Geben
Sie die Schlüsselwörter eins nach dem anderen ein und beobachten, was als Ergebnis
in den Suchlisten erscheint. Achten Sie auf die Beschreibung der ersten paar Einträge
und Sie haben eine gute Möglichkeit, weitere Schlüsselwörter zu entdecken.
Benutzen Sie den Plural.
Wenn Sie Ihre Liste vollständig haben, denken Sie auch an den Plural Ihrer
Schlüsselwörter. Wenn Ihre Schlüsselwörter im Singular eingetragen sind, wird Ihre
Seite bei einer Suche nicht erscheinen und alle Ihre Mühen waren umsonst. Ihre
Seite wird andererseits gefunden, wenn nach dem Singular gesucht wird.
Vermeiden Sie häufige Begriffe.
Vermeiden Sie Begriffe, die mit dem Internet stark zusammenhängen. Die
Suchmaschinen ignorieren teilweise zu häufig vorkommende Begriffe. Oder
Ihre Seite geht in zigtausend Fundstellen unter.
Fassen Sie Schlüsselwörter zu Phrasen zusammen.
Dies ist eine großartige Taktik für den Meta Keyword Bereich. Wenn Sie suchen
nehmen Sie doch auch nicht nur einen Begriff. Normalerweise wird nach Phrasen wie
'Autohaus Meier' gesucht. Wenn in Ihrem Schlüssel-Bereich
<META NAME="keywords"CONTENT="autohaus meier,">
die ganze Phrase zwischen den Kommas steht,dann stimmt dar Suchbegriff mit Ihrem
ganzen Keyword überein, anstatt daß drei Schlüsselwörter passen würden, falls Sie
<META NAME="keywords"CONTENT="autos, meier,">
eingetragen hätten. Dies bringt Ihre Seite weiter nach vorne.
Analysieren Sie Ihre Mitbewerber
Sehen Sie sich den Quelltext der Internetseiten
Ihrer Wettbewerber an. Hier finden Sie sicher weitere interessante Anregungen zu
Ihren Schlüsselwörtern.
Benutzen Sie ähnliche Suchbegriffe.
Suchen Sie z.B. einmal bei einer Suchmaschine (Atavista, Exite, Fireball, etc.)
nach einem Begriff und sehen Sie sich an, welche ähnlichen Suchbegriffe Ihnen vorgeschlagen
werden. Eine gute Quelle, die Liste mit Ihren Schlüsselwörtern weiter auszubauen.
Kombinieren Sie Schlüsselwörter.
Suchen Sie Kombinationen von Schlüsselwörtern, die in den Suchmaschinen wenige
Treffer bringen. Bei diesen Kombinationen haben Sie größere Chancen, mit Ihren
Seiten weit vorn zu landen.
Tippfehler
Bei der Eingabe von Suchbegriffe passieren Fehler. Versuchen Sie einmal, Ihre
Schlüsselwörter so schnell wie möglich einzugeben. Tippfehler werden auch Ihren
Kunden passieren. Nutzen Sie diese Chance, um bei fehlerhafter Eingabe gut zu
finden zu sein.
Frames
Die Suchmaschinen werten den Inhalt Ihrer Seite auf relevante Schlüsselwörter
aus. Der Inhalt Ihrer Seite bestimmt die Position, die Ihre Seite auf eine
Suchabfrage hineinnimmt. Die Struktur Ihrer Seite und das Seitenlayout
(Frames, Tabellen, Grafiken) bestimmen Ihre Position in den Suchmaschinen.
Wenn Sie auf Ihren Seiten Frames benutzen, sollten Sie bei den Suchmaschinen
eine Seite anmelden, die keine Frames hat, da einige Suchmaschinen keine Seiten
mit Frames durchsuchen können und evtl. nur die Frameset-Information analysieren
und so zu einer schlechten Position für Ihre Seite kommen. Verwenden Sie
gegebenenfalls Kommentare. Setzen Sie die wichtigsten Keywords in den Seitentitel!
Beginnen Sie Ihren Seitentext mit einer Beschreibung des Inhalts, die möglichst
viele Keywords umfaßt. Verwenden Sie das ALT-Tag für Grafiken um auch hier Ihre
Schlüsselwörter unterzubringen.
Meta-Tags
Mit den Meta-Tags keywords und description können Sie den Suchmaschinen
wichtige Informationen geben. Überschreiten Sie nicht die vorgegebene Maximallänge
von 1024 Zeichen für die Keywords und entwerfen Sie eine ansprechende Beschreibung
Ihrer Seite. Dies wird Ihre Visitenkarte in den Suchmaschinen, nutzen Sie diese
Gelegenheit und holen Sie die Kunden auf Ihre Seite.
Meta-Tags sind besondere HTML Kommandos im Header Ihrer Internet Seite, die von
einem Browser nicht angezeigt werden. Die Meta-Tags enthalten Informationen über
die Informationen in Ihrer Seite. Sie können mit diesen Meta-Tags der Suchmaschine
Informationen über Schlüsselwörter und eine Beschreibung des Seiteninhaltes angeben.
Nicht alle Suchmaschinen werten die Meta-Tags aus. Aber alle wichtigen Suchmaschinen
werten die Meta-Tags aus.
Sie können mit Hilfe der Meta-Tags vorgeben, wie Ihre Seite im Suchergebnis
angezeigt wird und auch Schlüsselwörter direkt vorgeben. Bis zu 200 Schlüsselwörter
sind erlaubt. Sie können hier zusätzlich auch Suchbegriffe aufführen, die nicht
im Text erscheinen.
Meta-Tag keywords
Im Meta-Tag keywords können Sie die Schlüsselwörter für Ihre Seite angeben.
Geben Sie hier die Schlüsselwörter ein, die Sie im vorigen Abschnitt bestimmt haben.
Achten Sie darauf, die Schlüsselwörter nicht zu oft (mehr als sieben Mal) zu wiederholen.
Einige Suchmaschinen erkennen dies als 'spamdexing' und bestrafen Sie, indem sie
Ihre Seite ans Ende der Suchergebnissse stellen.
Stellen Sie die relevanten Schlüsselwörter an den Anfang Ihres Meta-Tags. Die
Schlüsselwörter am Anfang werden höher bewertet als Schlüsselwörter am Ende der
Liste. Trennen Sie die Schlüsselwörter jeweils mit Komma voneinander und sparen
Sie sich dabei das Leerzeichen nach dem Komma! Beispiel:
Mit dem Meta-Tag description legen Sie die Beschreibung Ihrer Seite fest.
So wird Ihre Seite dann auch von der Suchmaschine im Suchergebnis
angezeigt. Die Beschreibung Ihrer Seite muß so interessant sein, daß Ihr
potentieller Kunde dem Verweis auf Ihre Seite auch folgt. Machen Sie die Beschreibung
für Ihren Kunden interessant -- nicht für die (Such-)Maschine!
Sagen Sie, warum es lohnenswert ist, Ihre Seite zu besuchen. Welchen Vorteil hat
Ihr Kunde dadurch? Ist Ihre Beschreibung ansprechend und interessant? Würden Sie
selbst diese Seite nach Ihrer Beschreibung besuchen wollen? Hilft Ihren Kunden diese
Seite weiter? Begrenzen Sie Ihr Meta-Tag description
auf 150 Zeichen (Leerzeichen eingeschlossen). Längere Beschreibungen werden bei manchen
Suchmaschinen abgeschnitten. Beispiel:
<METAName="description" Content="Hier gibt es tolle Hexenpelze
in vielen geilen Farben!">
Die wichtigsten META-Tags:
keywords
Unter welchen Begriffen soll man die Seite finden? <META NAME="keywords" CONTENT="Keyword1, Keyword2, ...">
description
Beschreibung der Webseite oder des Anbieters der Seite <META NAME="description" CONTENT="Beschreibung der Seite/Firma">
author
Wer schrieb die Webseite?
<META NAME="author" CONTENT="Josef Meier">
rating
Damit die Seite nicht unter den "Red Light District" kommt ;-) <META NAME="rating" CONTENT="General">
robots
Robots von welchen Sites dürfen denn die Seite abscannen? <META NAME="robots" CONTENT="ALL">
revisit
Wann soll der Robot denn wieder nachschauen? <META NAME="revisit-after" CONTENT="31 days">
Content-Type
Was für ein Zeichensatz (charset) Wird verwendet? (latein, japanisch, etc.) <META HTTP-EQUIV="Content-Type" CONTENT="text/html; charset=iso-8859-1">
Seitentitel und -text
sind neben den Meta-Tags die Quelle für Ihre Schlüsselbegriffe. Gerade, wenn Sie auch
hier Ihre Schlüsselworte gezielt einsetzen, können Sie Ihr Suchergebnis entscheidend
verbessern.
Die Suchmaschinen bewerten Ihre Schlüsselwörter nach Position und Anteil am gesamten
Text. Wenn Sie folgendes beachten, wird Ihre Seite eine gute Bewertung erreichen:
Bringen Sie Ihre besten Schlüsselwörter an den Anfang von Title Tag, Meta-Tags
und in den ersten Absatz Ihres Textes.
Wie oft wird Ihr Schlüsselwort im Titel oder im Text wiederholt? Wiederholung
erhöht zwar die Relevanz Ihres Schlüsselwortes, aber einige Suchmaschinen beginnen,
diese Wiederholung zu erkennen und mit einer schlechten Position im Suchergebnis zu
bestrafen. Sie können diesem jedoch begegnen, indem Sie Ihren Text kurz halten.
Damit brauchen Sie keine Wiederholungen um den Anteil der Schlüsselwörter am
Text hoch zu halten.
Bringen Sie Schlüsselwörter zusammen, die auch sinngemäß zusammen gehören und
nach denen in dieser Kombination wahrscheinlich von Ihren Kunden gesucht wird.
Das TITLE-Tag zeigt den Seitentitel an, der im Browserfenster erscheint. Viele Surfer
beachten diesen Text kaum, viele Suchmaschinen gewichten ihn aber.
Machen Sie Ihren Seitentitel interessant und bringen Sie Schlüsselwörter unter.
Die Suchmaschinen sortieren die Seiten nach dem Anteil der Schlüsselwörter im
jeweiligen Dokument. Wenn Ihre Seite zum Beispiel nur die beiden Worte 'autohaus
meier' enthalten würde, wäre sie am Beginn von jedem Suchergebnis nach 'autohaus
meier', da diese Schlüsselwörter zu 100 % im Text enthalten sind. Es ist
somit nicht entscheidend, wie oft ein Schlüsselwort im Text vorkommt,
sondern vielmehr wie hoch sein relativer Anteil am Text ist.
Dies trifft auch auf den Seitentitel zu.
Schlüsselwörter in <Hx></Hx>-Überschriften werden von den
Suchmaschinen stärker gewichtet. Nutzen Sie daher Überschriften im Text, um Ihren
Text sinnvoll zu strukturieren.
Auch die alternativen Bildtexte werden von den Suchmaschinen analysiert.
Wiederholen Sie auch hier Ihre Schlüsselwörter.
Optimieren Ihrer Seite
]
Melden Sie Ihre Seite vorerst bei nur einer Suchmaschine an. Überprüfen Sie den
Status Ihrer URL und warten Sie, bis Ihre Seite in den Index aufgenommen wurde.
Suchen Sie in der Suchmaschine nach den angegebenen Schlüsselwörtern und prüfen, an
welcher Stelle Ihre Seite gelistet wird.
Entspricht das Suchergebnis noch nicht Ihrer Erwartung, so müssen Sie Ihre Seite
weiter bearbeiten. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
Wird Ihre Seite überhaupt gefunden?
Haben Sie die Schlüsselwörter im TITLE-Tag, in den Meta-Tags und im
Seitentext eingefügt?
Welche Schlüsselwörter werden von den Seiten benutzt, die vor Ihrer
Seite in der Suchmaschine rangieren?
Die Suchmaschinen durchsuchen Ihre Seite automatisch. Sie bräuchten also nur Ihre
Hauptseite anzumelden. Es kann aber etwas dauern,
bis alle Ihre Seiten vom Robot besucht worden sind. Melden Sie Ihre Seiten von Hand an.
So können Sie sichergehen, daß diese bald im Index der Suchmaschine gespeichert sind.
Wenn die Seite nicht mehr existiert oder die Stuktur Ihrer WWW-Seiten sich geändert hat
melden Sie Ihre Seite noch einmal bei der Suchmaschine an. Tote Links werden dann aus
dem Index entfernt.
Spamindexing
Mogeln kann man leider überall. Auch bei den Suchmaschinen gibt es Tricks, um
zu einer besseren Plazierung zu kommen. Aber die Suchmaschinen achten vermehrt auf
diese Spam Techniken. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie diese Tricks verwenden.
Eventuell wird auch Ihre Seite gesperrt!
'Spamdexing' setzt sich zusammen aus den Worten 'spamming' und 'index'. Es beschreibt
die Technik, Information in eine Webseite zu schleusen, so daß die Seite von der
Suchmaschine in einer guten Position eingeordnet wird.
Generell ist spamdexing das Einbringen von Informationen in Ihre Seite, die der
Benutzer nicht sehen kann, die aber das Ranking in den Suchmaschinen beeinflussen. Dafür
gibt es viele Möglichkeiten:
Wenn Sie ein Schlüsselwort mehrere hundert Male auf Ihrer Webseite unterbringen, wird
die Suchmaschine Ihre Seite in einer besseren Position anzeigen als die Seiten Ihrer
Wettbewerber. Diese Schlüsselwörter werden üblicherweise am Ende der Seite plaziert,
so daß der Leser sie nicht sieht. Oder sie werden für den Leser (nicht für die
Suchmaschine) unsichtbar gemacht (Textfarbe = Hintergrundfarbe, kleinste Schriftgröße).
Ein Kommentar wird auf Ihrer Webseite nicht angezeigt, jedoch von den Suchmaschinen
ausgewertet. Stellen Sie an den Anfang der Seite einige Zeilen Kommentar mit Ihren
Schlüsselwörtern.
Die meisten Suchmaschinen erkennen spamdexing und so werden z. B. Seiten mit auffallender
Wiederholung von Schlüsselwörtern ans Ende des Suchergebnisses gesetzt. Generell
gibt es aber wohl immer Möglichkeiten, bei den Suchmaschinen zu mogeln. Dies lohnt
sich aber immer weniger, weil der Aufwand immer höher wird.