Abart-Forum



Brief an Pater Abart ...

Was ist Opus Mundi?

... und seine Antwort


Das Opus Mundi ist das Gegenstück zum Opus Dei. Letzteres
ist erzkonservativ und katholisch, also noch schlimmer als das
Engelswerk. Damit dies möglichst bald ein Ende hat, wurde das
Opus Mundi gegründet (deutsch: Werk der Welt). Es ist frech,
sexy, liberal und und theologisch. Wer aufgenommen werden will,
muß einen Kasten Augustiner mitbringen und vor allem eine
Gesinnungsprüfung ablegen. Näheres dazu auf Anfrage in diesem
Forum.



Brief an Pater Abart ...

Warum sieht man hier nichts? (Tilman Tester)

... und seine Antwort

Das dürfte das Ergebnis des Messiasgeheimnis sein:
„... damit sie es mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen...“
(Mk 4, 12 b)



Brief an Pater Abart ...

"Die Natur ist die notwendige Bedingung zur Möglichkeit der Gnade" Aha? (Django)

... und seine Antwort

Du bist doch Thomas, der Zweifler, oder? Django hat Monatskarte zum Nachdenken.



Brief an Pater Abart ...

marcel kohnke hat folgendes zu sagen:

grundsätzlicher funktionsabläufe bei einer faxverbindung oder bei einer datenverbindung

... und seine Antwort

Hallo Marcel,

welch beeindruckender Rhythmus der freien Rede! Substantive
werden den Verben gleichgesetzt, die Syntax muss sich dem
Jambus unterordnen. Was will uns dies Gedicht sagen? Ist
es ein eruptiver Gefühlsausbruch nach stundenlanger,
vergeblicher Googelei? Oder drängt die Wissbegierde?
Oder ist es ein Ausruf des Erfolgs nach langem Forschen
nach den tiefen Hintergründen des immerwährenden "FAX"?
Unser Pater Abart, der sich mehr auf das Menschliche
und Philosophische versteht, weiss es nicht.

Falls es sich aber doch um eine Frage handeln sollte
("Könnt Ihr mich in Eurer grenzenlosen Gnade erleuchten ..."),
dann hilft vielleicht eine Recherche bei Amazon nach
einem passenden Buch.



Brief an Pater Abart ...

(TK) hat folgendes zu sagen:

will unbedingt Mitglied werden !
geht auch ein kasten OXX ?

... und seine Antwort

TK möchte Mitglied (mit Glied?) werden. Wo? Wann? Wie?
Gehen wir mal vom Wahrscheinlichsten aus - er will
Mitglied der Netzmafia werden und bietet uns einen
Kasten OXX. Verführerisch! Oder ist es Bestechung?
Wie auch immer - einen Kasten OOX hat nicht jeder,
OMM ja, vielleicht auch OSS - aber OXX? Sowas
ist selten! Fast unbezahlbar! Aber leider, leider...


Mitglied bei Netzmafia wird man durch Geburt (Generationen
zuvor haben schon unsere Ur-Ur-Ur-Ur-Ahnen Netze geknüpft
und dabei und darüber kommuniziert). Deshalb ein bedauerndes
aber umso härteres NEIN. Weder mit noch ohne Glied!



Brief an Pater Abart ...

Welche Auswirkung hat die dezentrale Nutzung von Informationsnetzen auf das Zusammenleben von Menschen?

... und seine Antwort

Darüber zerbrechen sich massenhaft Soziologen und Psychologen
den Kopf ohen eine rechte Antwort zu finden - vermutlich gibt
es die eine und richtige Antwort gar nicht. Aber es gibt auch
ein paar Fakten:

- Zuerst muss berücksichtigt werden, dass noch nicht mal die
Hälfte aller Deutschen die Informationsnetze nutzt.

- Wachsende Wissensklüfte, soziale Ungleichheit und divergierende Medienkompetenzen begleiten zumindest mittelfristig den Prozess der Medienintegration. Dies gilt nicht nur im globalen Maßstab, sondern auch für entwickelte Industrie- bzw. "Informationsgesellschaften".

- Telearbeit hat sich bisher nicht massgeblich verbreitet. Nur
in der IT-Branche findet sie eine gewisse Verbreitung.

- Die Menschen hocken wegen des Internets (oder anderer Netze)
nicht wesentlich länger vor der Glotze. Lediglich die Verteilung
zwischen Fernsehen/Video/Computer ist eine andere geworden. Im übrigen werden computervermittelte Kommunikationsformen als zusätzliche Chance für die Erweiterung des persönlichen sozialen Netzwerks und die Teilhabe in virtuellen Gemeinschaften global genutzt.

- Das Einkaufen über das Netz ist nur ein neuer Bestellweg
neben Brief, Telefon und Fax. Deshalb wird auch durch einen
Internet-Shop nicht mehr verkauft.

- Introvertierte Menschen bleiben introvertiert, extrovertierte
bleiben extrovertiert. Wer z. B. früher nie Briefe geschrieben
hat, schreibt auch heute keine E-Mails. Andersrum treffen sich
Menschen, die sich im Chat kennengelernt haben auch gerne mal
richtig (man denke nur an die legendären Hacker-Cams des Chaos
Computer Clubs). E-Mail ersetzt teilweise Briefpost und Telefon.

- Ausschlaggebend für die Wahl eines bestimmten Mediums bzw. eines Kommunikationsmodus bleibt - trotz erweiterter Wahlmöglichkeiten - der Beziehungsaspekt: Entscheidend ist, mit wem (Partner, Familie, Freunde, Bekannte oder Fremde) man kommunizieren will, und weniger, welcher Anlass oder Zweck (Task orientation) damit verfolgt wird.

- Bildung, Einkommen und Lebensstil (z.B. großstädtische, erwerbstätige Singles) bleiben auch in den nächsten 10 bis 15 Jahren prägende Kriterien für die regelmäßige Online-Nutzung. Die "Digital divide" könnte also zu einem nachhaltigen Problem unserer Gesellschaft werden.

- Im wissenschaftlichen Publikations- und Bibliothekswesen ermöglicht die Medienintegration einschneidende Veränderungen: Bibliotheken werden ihr Dienstleistungsangebot erweitern und elektronische Texte (preprints) werden den wissenschaftlichen Diskurs sowie den Wissenstransfer verändern. Prognostiziert wir u.a., dass Wissenschaftler noch unabgeschlossene Publikationen im Netz zur Diskussion stellen und der Scientific community die Möglichkeit geben, an diesen Texten weiter zu schreiben. Ein solches "Ende des Autors" könnte weitreichende Folgen auf das gesamte Reputationswesen der Wissenschaft zeitigen.

Ein paar kurze "Abart"-Statements zum Schluss
- E-Commerce: Derzeit Mangel an Benutzerfreundlichkeit, zu hohe Vertriebskosten, antiquierte Zahlungsmodalitäten

- Das Buch und die Zeitschrift werden nicht sterben

- Persönliche Kontakte werden immer noch wichtiger als virtuelle sein

- WAP und UMTS werden sich zu Flops entwickeln (wer braucht's wirklich?)

- Bandbreiten werden ausgebaut - Folge: noch bunter, noch zappeliger

- Neue Applikationen werden entstehen (wie jetzt schon Napster, Gnutella, P2P)

- Es wird keine Konvergenz der Medien geben (hat schon bei Heimcomputern, Videospielen und BTX nicht geklappt)



Brief an Pater Abart ...

Warum versucht eigentlich jeder mich zu bekehren???
Neinnein... ich wollt eigentlich wissen, wo ich euch "live" sehen kann?

cu
benny

... und seine Antwort


Lieber Benny,

niemand hat Pater Abart bisher gesehen.



Brief an Pater Abart ...

Ich liebe eine 14-Jaehrige und bin 19. Was soll ich machen? Ich weiss das sie auch eine Beziehung will. Sollten wir nicht die Grenzen unserer Gesellschaft ueberschreiten
und uns im Bad der Liebe baden?

(Tom)

... und seine Antwort

Ja, tu´ es. Bete dafür 100 mal den Rosenkranz, 10 mal das Vater Unser und schicke uns bitte 5 neue Rechner.



Brief an Pater Abart ...

Oh, ehrenwerter Vater,

sind diese folgenden Worte nicht wuerdig, von Euch vernommen und auch erlaeurtert zu werden?

Ich glaube ja!

Deshalb vernehmt diese Worte

Linux Unser,
Der Du bist im Kernel,
Geoeffnet sei Dein Swap-File,
Dein KDE komme,
Dein Bash-Command geschehe,
Wie in Red Hat so auch in Suse.
Unser taeglich Login gib uns heute,
Und vergib uns unsere zu kleine Festplatte,
Wie auch wir vergeben Dir Deiner Installation.
Und fuehre uns nicht in die Kernel-Panik,
Sondern erloese uns von Microsoft.
Denn Dein ist das Netz
Und die Festplatte
Und die Stabilitaet
In Ewigkeit Enter!

(Frater Wolfram)


... und seine Antwort

Lieber Bruder,

endlich einer, der mich versteht. Danke!


Dein Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

Rumpelstielzchen fragte:

Ehrenwerter Pater Albert wann wird unser Leid zu Ende gehen und unser
Planet entmenscht werden??

... und seine Antwort

Liebes Stielzchen,

ich heisse Abart, nicht Albert - das nur nebenbei. Worunter
leidest Du denn? Unter Deinen Mitmenschen? Das ist nur ein
weiterer Beweis für die Wahrheit des Dichterwortes: "Der
Mensch ist des Menschen Wolf."

Und das mit dem Entmenschen dauert nur etwas (erdgeschichtlich
gesehen dauert's eh' nur einen Augenblick). Ausserdem hat's
auf der Erde sowieso schon zur Hälfte ausserirdische Touristen.



Brief an Pater Abart ...

Lieber Pater,

Ich habe gesündigt! Gott vergebe mir! Ich habe erfahren, dass
der Ministerpräsident Herr Stoiber persönlich an der Eröffnung
des neuen FH-Gebäude teilnehmen will. Nach den
Budget-Verkürzungen und Streichungen von Fachkräften unserer Hochschule
will Herr Stoiber uns weismachen, dass ihm unsere
Bildung am Herzen liegt. Ich habe jedoch das zwanghafte
Verlangen, ein paar Kilo sonnengereifte, richtig saftige
spanische Tomaten zu kaufen und als physikalisches Demonstrationsbeispiel
ihm die Flugbahn von Tomaten

Was denken Sie Pater?

... und seine Antwort

Lieber Unbekannter,

irgendwie hat's Dich nach der "Flugbahn von Tomaten" zerrissen?
Oder kam gerade die GSG 9 vorbei und hat Dich am Weiterschreiben
gehindert?

Wie dem auch sei - spar Dir die Tomaten (oder mach eine leckere
Tomatensosse draus). Erstens weiss sogar der Ministerpräsident,
dass sich Tomaten gerne auf einer parabelförmigen Bahn bewegen
(und kann deshalb leicht ausweichen), und zweitens kann er doch
gar nicht anders. Der Kanzler spart, der Finanzminister spart,
die Gesundheitsministerin spart, der Verkehrsminister spart sich
sogar Toll Collect, die Industrie spart Arbeitsplätze, usw.
Da ist er einfach in den Sog geraten und jetzt ist es zu spät.

Und das mit der Bildung ist klar. Heisst es doch: "Die dümmsten
Bauern ernten die dicksten Kartoffeln." Weniger Bildung heist
also mehr Wohlstand. Und ausserdem ist ja bekannt, dass man
umso mehr vergisst, je mehr man lernt. Wenn man logisch weiter
schliesst, gilt:

1. Je mehr man lernt, desto mehr vergist man.
2. Je mehr man vergisst, desto weniger weiss man.

Umgekehrt geschlossen:

1. Je weniger man lernt, desto weniger vergisst man.
2. Je weniger man vergisst, desto mehr weiss man.

Also: Warum lernen?

Dein Pater Abart.



Brief an Pater Abart ...

Hallo
also ich brauch für die Berufschule wegen ein Projekt
informationen über E-business,E-commerce,wo finde ich den
infos oder ein gefertigtes projekt , Referat wenn sie mir
da weiter helfen können wäre ich ihnen dankbar

Danke im vorraus Herr Alami

... und seine Antwort

Hallo Herr,

(ist das der Vorname?) Also ich brauche einen Ferrari,
einen Urlaub in der Karibik, ein Haus, eine Nyphomanin
als Haushälterin ...

Genug gealbert - schliesslich habe ich ein Armuts- und
Keuschheitsgelöbnis abgelegt.

Hättest Du den Linkfriedhof auf der Netzmafia besucht,
wärst Du schon schlauer. Oder hättest Du mal Google
gefragt ...

Ausserdem bin ich für solche Fragen gar nicht zuständig.

Dein Pater



Brief an Pater Abart ...

Sehr geehrter Pater Abart,

ich möchte sie zu einigen theologisch bzw. philosophisch angehauchten Fragen, die sich mir in der letzten Zeit gestellt haben, um Rat fragen.

In wie fern ist das Internet ein Offenbarungsmedium?
Ich habe durch das Internet den Mitbegründer unserer Weltreligion kennengelernt und nur durch das Internet war es uns schließlich möglich, das Wesen des allmächtigen Grottenolms zu erahnen und gemeinsam zu hinterfragen.

Ich möchte hier nun nicht vom Thema abschweifen, sondern ganz konkret um eine Antwort auf meine Fragen bitten. Als die wichtigste unter diesen sehe ich folgende: Drängt es den Menschen auch im Internet nach geistlicher Begleitung (und evtl. gar Bevormundung)?

Müssen sich herkömmliche Religionen wie Christentum, Hinduismus, Judentum, Buddhismus, etc. nicht langsam an die multimediale Welt anpassen und auf konkrete Probleme dieses Kommunikationsmittels eingehen?

Grüße Thorsten,
der höchste Hohepriester des Grottenolms

... und seine Antwort

Natürlich ist das Internet ein Offenbarungsmedium. Vor allem anderen offenbart es uns die Sinnlosigkeit unseres Tuns, denn wir verbringen Stunden um Stunden mit dem Browser und bekommen doch keine Antworten auf unsere Fragen.

Man vergisst oft, dass es sich beim Internet nur um ein Kommunikationsmittel handelt - wi Fax, Telefon, Brieftauben, Eulenpost, etc. Das Klicki-Bunti des World Wide Web lässt den naiven Nutzer glauben, es handle sich um etwas einzigartig Neues und es sein hip.

Für den Rest der Antwort zitiere ich den Grossen Grottenolm:

"Was soll am Fliegen schon so toll sein", sprach der Grottenolm, "der Himmel reicht doch eh' nur zur Höhlendecke!".


"Wie grell soll dieses Sonnendigens leuchten? Ich habe jedenfalls bisher noch nichts gesehen, das heller wäre als ein Fledermausfurz im Winter."
So sprach der Grottenolm, als man ihm von einer Welt ausserhalb seiner finsteren Höhle erzählte.

Und von dem bist Du Hohepriester? Weia!



Brief an Pater Abart ...

Servus Pater,
Ich stehe kurz vor meiner abschlussprüfung zum Informationselektroniker und suche dringend Vorlagen um mich vorzubereiten.Kannst du mir eine paar Seiten im WWW sagen wo ich sowas finde? Wär ein feiner Zug von Dir! Ich danke dir für deine Unterstützung.

... und seine Antwort

Hallo Blindfisch,


Du kannst schon lesen? Echt? Glaub' ich nicht! Sonst
hättest Du den dicken roten Text sehen müssen: Pater
Abart beantwortet keine technischen Fragen.

Zum Rest der Anfrage: Hast Du Dich auf Netzmafia mal
umgesehen? Da gibt es schon einige Infos und auch Links.
Es wird Dir nicht erspart bleiben, mal selbst zu suchen
(nicht verzagen, Google fragen).
Wenn Du das nicht kannst, lass Dich umschulen.

Demnächst kommt noch ein angehender Hirnchirug und will
ein paar Gehirne zum Üben von mir.




Brief an Pater Abart ...

Ulrich Wolf schrieb:

Ein berüchtigter Philosoph hat einmal festgestellt, das er je
mehr er wisse, weiß, das er eigentlich nichts weiß. Wenn diese Erkenntniss abstrahierbar ist, bedeutet das nicht für alle Datenbanksysteme und Wissensdatenbanken, das sie ab einer
bestimmten Größe obsolet sind?


Nach meinen Erfahrungen mit Systemen der weltberühmten Firma "Winzigweich" vermute ich, das uns das Unternehmen auch in dieser Frage schon weit voraus ist, denn wenn ein bestimmtes Produkt dieser Marke eine bestimmte Datenmenge gesammelt hat, werden
sämtliche Daten rigoros vernichtet.


Mache ich etwas falsch, oder verstehe ich nur die philosophischen Hintergründe nicht? Hilft vielleicht Beten? aber zu wem ? Bill Gates? Linus Thorvald?

... und seine Antwort

Lieber Ulrich,

natürlich hilft beten, aber doch nicht zu Bill oder Linus!
Die helfen sowieso nicht. Nimm doch einfach die Gottheit
Deiner Wahl.

Wegen der anderen Befürchtungen: Wie mir nach längerem
gemeinsamen Fasten der Mystiker und Physiker S.H. unter
dem Siegel der Verschwiegenheit mitteilte, dient die
Datensammlung einem großen, universellen Plan. Sobald auf
allen Planeten des Universums alle Daten erfasst wurden,
fällt das Weltall wieder zu einem Punkt in sich zusammen
und alles geht wieder von vorne los.



Brief an Pater Abart ...

Der Bastl hat folgendes zu sagen:

Hochwürden!

Wie stehen sie zum Verhältnis von Religion und Informatik? Insbesondere meine ich Glaubenskriegen bezüglich des/der
"richtigen" Betriebssystems, Editors, Entwicklungsumgebung ...

... und seine Antwort

Lieber Bastl,

Die besagten "Glaubenskriege" haben natürlich nichts
religiöses an sich. Vielmehr handelt es sich um
typisch menschliche Rechthaberei - und keiner will
zugeben, dass er vielleicht den Griff ins Klo getan hat.


Schlauere Leute verwenden mehrere Betriebssysteme,
Tools, usw. - je nachdem, was besser ist oder auch
nur besser gefällt. Das verhindert auch, dass man
sich zu sehr in die Abhängigkeit von einem einzigen
Hersteller begibt.


Der Trick liegt also nicht im "Entweder-oder" sondern
im "Sowohl-als-auch"!



Brief an Pater Abart ...

Gott zum Gruße, Vater Abart!

Deine Weisheit scheint ohne Grenze und dein Gespür für das Zwischenmenschliche ist auf dieser Seite unübersehbar.

Deshalb kannst Du mir sagen, was zuerst da war, das Huhn oder das Ei?

In demütiger Haltung Deine baldige Antwort erwarten


Einer von vielen unwissenden Technikern

... und seine Antwort

Lieber Techniker,

gemach, gemach! Gottes Weisheit ist ohne Grenze. Er ist unser Vater, wir sind seine Kinder, von ihm geschaffen. Deshalb kann Deine Frage nur ER beantworten. Doch beides, das Huhn und das Ei sind eine Schöpfung, sozusagen eine creatio ex nihilo, die an nichts angknüpft ausser an die Liebe. Soviel zur „Schöpfungstechnik“.

Dein Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

Ich habe Probleme mit meinen Chef!


... und seine Antwort

Darf ich freundlich fragen, mit welchem Chef Du Probleme hast, mit dem irdischen oder mit dem himmlischen?

Für´s erste alles Gute und ein gesegnetes Fest!

Dein Pater



Brief an Pater Abart ...

db@snafu.de (Dietmar Brinkmann) hat folgendes zu sagen:

Wo kann man Mitglied des Opus mundi werden? Ich hoffe, ich muss dazu nicht in den tiefen Süden der Republik, wohne im hohen Norden derselbigen, und das geforderte Kästchen Bier kann ich auch hier besorgen.

Bevorzuge übrigens eindeutig die herben norddeutschen Biere, Jever und Flensburger z.B.

Lasse mich aber selbstredend auch zum Genuss anderer Biersorten überreden, und auch zum schenken des gewünschten Kastens. Bitte zumindest parallel auch an obige mail-Adresse senden, stöbere soviel im Web, dass ich hier nicht täglich nach ner Antwort schauen will.

Danke, und meinen Respekt und die besten Wünsche für die Weiterarbeit, macht einen sehr guten Eindruck auf mich.

Dietmar

... und seine Antwort

Lieber Dietmar,

herzlichen Dank für die freundlichen Zeilen, die Wertschätzung unseres Anliegens und Deine Bitte um Aufnahme beim Opus Mundi. Bei der Wahl der Biersorte sind wir nicht so pingelig. Wir halten es mit einem abgewandelten Spruch des großen Theologen Martin Luther: „So lange das Augustiner Bier läuft, läuft das Evangelium.“ Herr Ratzinger soll diesen Ausspruch in seiner Münchner Zeit wiederholt haben.

Nachdem jedoch der Biergenuß nicht das einzige Kriterium für die Aufnahme bei Opus Mundi sein kann, hätte ich gerne gewusst, was Du, lieber Dietmar, alles an Überzeugungen sonst noch mitbringst. Gerne werden wir Deinen Antrag beraten und hoffen auf Verstärkung in der Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie, sowie an der Hochschule.

Dein Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

Pater noster hat folgendes zu sagen:

Was bedeutet eigentlich: Situs vi lateinis et abernit ??

... und seine Antwort

Lieber Fragender,

wenn Du mir folgende lateinisch Wendung richtig übersetzt, dann werde ich Dir umgehend antworten:

Errare humstrare.

Dein
Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

uhomm@gmx.de (Uwe) hat folgendes zu sagen:


Lieber Pater Abart,

nachdem ich mich im Forum über die Qualität der Antworten zu den von Ihnen beantworteten Fragen überzeugen konnte, getraue ich mich nun auch, mich mit einer für mich existenziellen Frage an Sie zu wenden:

Wäre mein Leben als EDV-begeisterter Mensch, der auch noch beruflich damit verbunden ist, nicht inhaltsreicher und von höherer Qualtität, wenn ich dieses "Laster" "an den Nagel" hängen würde?

In der Hoffnung eine mich weiterführende Antwort zu erhalten, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Uwe Homm

... und seine Antwort

Lieber Uwe,

die Hinweise auf die Qualität unserer Arbeit rührt mich. In der Tat liegt uns ein gewisses Niveau am Herzen. Wir versuchen unser Bestes zumal es nach unserer Beobachtung immer mehr um den schnöden Mammon geht und weniger um Inhalte.

Zu Deiner Frage: Begeisterung ist etwas wunderbares. Erhalte sie Dir. Es gibt so viel fade Menschen unter den Fachleuten, daß wir über jeden froh sind, der mit Herz, Hirn und Gefühl bei der Sache ist.

Allerdings verhält es sich mit dem Laster etwas anders. Sex, Alkohol, auch die Benutzung Deiner Festplatte kann zum Laster werden. Manchmal muß man allerdings die Krise vertiefen, um sie zu überwinden. Allerdings könnte ich es nicht gut heißen, wenn Du dein Herz an die EDV hängst und sie zum Ersatz für Gott wird. Wenn dem so ist, müßten wir ein ernsthaftes Gespräch führen. Bis dahin wünsche ich aber fröhliches und begeistertes Schaffen, Uwe.

Dein
Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

frankschrank@uni.de (Frank Schrank) hat folgendes zu sagen:

Hallo Pater!

Ich schreibe morgen eine Prüfung in Internettechnologie und habe absolut keine Ahnung. Wie viele Rosenkränze benötigt es so im Durchschnitt, damit ich mit einer spontanen göttlichen Erleuchtung rechnen kann? Bitte um schnelle Antwort...

... und seine Antwort

Lieber Frank,

Dir gehören die Ohren lang gezogen. Der Ablaß hatte im Unterschied zu Deinem Wunsch in gewisser Weise noch Stil:
Kohle gegen Ewiges Leben. Dein Ansinnen ist jedoch weltlich und derb: Mit Hilfe der Religion sich durch eine Prüfung zu schummeln und dann noch auf die Internetmenschheit losgelassen zu werden. Vielleicht hast Du weniger mit der katholischen Variante Erfolg, sondern mit dem Bibelvers: „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf.“ Das hätte wenigstens noch protestantische Klasse. Doch von dieser Arbeitsethik bist Du noch weit entfernt.

Ändere Dein Leben!

Dein
Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

Wie hoch ist ihr IQ?

... und seine Antwort

In den Seligpreisung des Evangelisten Matthäus steht geschrieben:

"Glücklich sind die Armen im Geiste, den ihnen (gehört) die Königsherrschaft der Himmel."



Brief an Pater Abart ...

Lieber Pater Abart.
Während der Vorbereitung meines Unterrichts wurde ich heute Abend abgelenkt durch die Live-Übertragung des Erstauftritts des obersten katholischen Laiendarstellers Gottes auf Erden: Benedikt, der 16., erblickte das Licht der Stadt und des Erdkreises.

Meine Frage an Sie: Muss ich nun auch in der Informatik mit einer Entwicklung hin zu den katholischen Traditionen rechnen (als da u.a. wären: weibliche Stecker sind verboten)?
Dank sagt Teacher Ali.

... und seine Antwort

Ganz offensichtlich ist Ali nicht katholisch und ein bisser feige ist er auch,versteckt er sich doch hinter einer Kurzzeit-Mailadresse . Als Pädagoge nicht gerade ein Vorbild. Und auch als Mensch nicht, denn die Toleranz und der Respekt gegenüber anders Denkenden ist nur schwach ausgebildet - oder wie soll man den ersten Absatz auffassen.

Zur eigentlichen Frage: Nun sind Stecker und Buchsen (so heissen "weibliche" Stecker korrekt) eher ein Problemkreis der Elektrotechnik und nicht der Informatik. Aber disbezüglich kann ich Teacher Ali beruhigen. Es steht geschrieben "... es ist nicht gut, dass der Stecker alleine sei ..." oder auch "... seid fruchtbar und mehret Euch ...".

Man kann sich also weiterhin seine Stecker hinstecken, wo man will.



Brief an Pater Abart ...

Cathrine Brecht fragte:

Was ist EMV?

... und seine Antwort

Das ist die Abkürzung für "Erbrechen mit Vorankündigung".

Dazu ein Beispiel:

EMV tritt häufig im Herbst auf ("Oktoberfest"). Ein Teilnehmer
der Veranstaltung setzt sich gegen 12 Uhr 30 in ein Taxi.
Auf die Frage des Fahrers, wohin es den gehen soll antwortet
der Fahrgast: "I glaub', i muss speibn!"

EMV kann aber auch bei der Verkündigung von Wahlergebnissen
oder anderen Ereignissen auftreten.

(Irgendwelche Elektroingenieure behaupten, EMV sei die Abkürzung
für "Elektromagnetische Verträglichkeit").



Brief an Pater Abart ...

"mosi" schrieb:

lieber vater unser...
wie werde ich besser im Prorammiersprache C++ ?
bitte gib mir ein paar tips und tricks,vorschläge
und und ...; ich biete und verspreche arbeit und fleiß!
Amen




... und seine Antwort

Steht doch im Buch der Prediger "Denn wo viel Weisheit ist,
das ist viel Grämens; und wer viel lernt, der muss viel leiden."

So ist es auch mit C++.

Aber bei Jakobus ist zu lesen "So sehet ihr nun, daß der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein."

Also: Üben, üben, üben! Es gibt keine Tricks! Einfach ein
Problem suchen oder erfinden und dann den Algorithmus entwerfen
und das Programm dazu schreiben. Je öfter je besser....



Brief an Pater Abart ...

Lieber Pater Abart,
Ich hätte da mal eine Frage und zwar heißt es ja,
dass das lange Sizen vorm Computer dem Gehirn schadet...
Stimmt das???

Liebe Grüße Susanne

... und seine Antwort

Hallo Susanne,

kommt drauf an, was Du beim Sitzen vorm Computer so
treibst ....



Brief an Pater Abart ...

Lieber Pater Abart,

ich bin nur ein armes Schaf, das im gesegneten Alter von 49 die hier gesammelten Skripten der Habilitierten und - in Gottes Angesicht - zu Höherem Berufenen studiert. Mich schaudert angesichts der Fülle des überlieferten Wissens aus diesem winzigen Teil des gebildeten Universums.

Pater Abart, was davon muss ich denn nun wirklich recipients nachbeten können, um beispielsweise ein kleines Unix-Netz zu ministrieren.

Danke für die Güte, die dir Gott gab

Uli, der Unschuldige

... und seine Antwort

Lieber Uli,

die Unschluld hast Du schon verloren, als Du beschlossen hast, ein kleines Unix-Netz zu ministrieren(sic!). Natürlich musst Du ganz
besonders "recipinets" nachbeten können, aber auch "yes" und auch
solche Dinge wie Binär-Hex-Umrechnung und Binär-Dezimal-Umrechnung.

Gleich noch ein Hinweis:
Dateien (also auch eMails und News und so weiter) werden auf Festplatten gespeichert. Diese drehen sich heutzutage sehr schnell. Den Gesetzen der Physik entnehmen wir, daß sich Objekte, wenn sie sich auf einer sich drehenden Oberfläche befinden, nach außen rutschen. Da Fesplatten nur eine endliche Größe haben, fallen die Dateien dann irgendwann am Rand runter.

Also aufpassen ....



Brief an Pater Abart ...

Hallo,

ist der Mensch nun die Krone, oder die Dornkrone der Schöpfung?

MfG

Andreas Döbler

... und seine Antwort

Lieber Andreas,

man sagt, dass es keine dumme Fragen geben würde, sondern nur dumme Antworten. Das kann ich tendenziell unterstreichen. Allerdings gibt es manchmal auch richtig gute, gescheite Fragen. Dazu gehört für mich Deine, Andreas. Glückwünsch! Allerdings ist mir auf diese Frage nur eine Antwort bekannt, die Deiner Fragestellung würdig sein könnte. Der Satz rühr von Martin Luther: Der Mensch ist simul iustus et peccator, zugleich Gerechtfertigter und Sünder, so der Reformator.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Manchmal sind Fragen Antworten!

Übrigens, Luther kannte und liebte die Bibel. In diesem Zusammenhang verwies er immer wieder auf den Propheten Jeremja, der da sprach: „Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen?“ (Jer. 17,9 nach der Luther-Übersetzung). Wir sollten es dabei belassen, auch an der Hochschule.


Herzlichst
Dein Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

metalmessiah@web.de hat gefragt:

Verehrter Pater,

Mich quält die Frage:
Wenn ich mich ganz schnell nach rechts umdrehe, kann ich mich dann von hinten sehen ??

... und seine Antwort

Im Prinzip ja, aber nur wenn Du Dich im Inneren eines sogenannten
Wurmlochs befindest (Wurmloch siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Wurmloch).

Dein Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

wphilipp@hotmail.de (Philipp) hat folgendes zu sagen:

Was ist der Sinn des Lebens?


... und seine Antwort

Lieber Philipp,




es ist normalerweise nicht meine Art, einer direkten Antwort auszuweichen. Doch bei der Frage nach dem Sinn des Lebens möchte ich von dieser Möglichkeit gerne einmal Gebrauch machen.

Was versteht man nicht alles unter dem Sinn des Lebens. In welchen Situationen wird er nicht immer wieder bemüht. Es gibt kaum einen Begriff, der so schillernd und unscharf daherkommt wie dieser. Doch für viele Leute gehört die Frage nach dem Sinn des Lebens zur grundsätzlichsten und radikalsten Frage der
Menschheit.

Genau an dieser Stelle möchte ich anknüpfen. Wenn man schon gerne dicke Bretter bohrt, über Gott und die Welt nachdenken mag, dann gibt es noch eine viel schöner Frage als Deine:

Warum ist etwas und nicht viel mehr Nichts?

Bevor Du jedoch gedanklich und emotional im Nichts versinken solltest gebe ich Dir in diesem Zusammenhang einen kleinen Hinweis auf eine wunderschöne Bibelstelle. Schließlich bin ich im Namen des Herrn unterwegs, der mich für Bildung und Seelsorge ausgesandt hat. Also hier die Verse des Heiligen Paulus:

Denn ich bin gewiß,
dass weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Mächte noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur
uns scheiden kann von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist,
unserm Herrn.

Römerbrief, Kapitel 8, die Verse 38 + 39



Brief an Pater Abart ...

Hallo Herr Pater Abart,

stammt der Mensch wirklich von Affen ab? Oder stimmt es doch das der Mensch von Gott erschaffen wurde?

Liebe Grüße
Hans

... und seine Antwort

Lieber Hans,

Gott hat die Welt erschaffen und damit auch Dich und den Affen, auch wenn es in manchen Situationen keinen Unterschied zwischen einem Menschen und dem Tier gibt. Selbst an einer Hochschule gibt es dafür genügend Beispiele.

Wie auch immer, beide haben ein Anrecht auf das Paradies.

Dein Pater



Brief an Pater Abart ...

richard.wisser@gmx.de (Richard Wisser) hat folgendes zu sagen:

Bin äußerlich und nach Perso fast 59. Innerlich und nach Blödsinn (und Rotwein) im Kopf höchstens 25. Mein Problem: Ich verliebe mich immer wieder erfolglos in 28-jährige.
Soll ich die Finger von (innerlich) älteren Frauen lassen?
Der örtliche Pfarrer war mir mit seiner seltsamen Reaktion auf meine Frage nicht wirklich eine Hilfe (Zieht euch bitte nicht zu billig aus der Affäre).

... und seine Antwort

Lieber Richard,

erst einmal herzlichen Dank für Deine schöne Frage. Entschuldige für den Beginn meiner Antwort dieses Adjektiv. Es mutet Dir u.U. seltsam an. Doch ich finde, es zeugt auch von Erfahrung, wenn man zwischen dem biologischen Alter unterscheidet und dem inneren. Doch nun zu Deiner Frage.

Du gestattest mir, dass ich als Pater auch so meine Phantasien besitze. Sie kommen und gehen. Man kann sie nicht wie einen Lichtschalter an- und ausknipsen, was manchmal praktisch wäre. So stelle ich mir vor, das Du als äußerlich 59-jähriger Mann in körperlicher Hinsicht nicht mehr ganz frisch bist, Dich jedoch über das süße Fleisch und die Nähe zu einer 28-jährigen freust. Auf der anderen Seite ist es natürlich unbefriedigend, dass ihr im Hinblick auf Euren gemeinsamen Erfahrungshorizont nicht zusammenpasst. Insofern wäre für Dich vermutlich schön, wenn sich das leidlich bekannte Muster ändern würde.

Lass mich doch in diesem Zusammenhang ein bisschen phantasieren, fragen:
Wie wäre es z.B., wenn Du eine äußerlich 59-jährige suchst, die innerlich höchsten 25 Lenze alt ist? Wie schaut es denn in Deinem privaten und beruflichen Umfeld aus -kommst Du mit Frauen, die jünger als 25 Jahre alt sind (äußerlich) von alleine zusammen? Oder benötigst Du vielleicht Tips für die richtige Wortwahl beim Schalten von Anzeigen? Doch diese sind eher oberflächliche Gedanken. Wichtig wäre, dass Du mir sagst und erklärst, warum die von Dir beschriebene Situation so ist. Wenn ich es weiß, dann kann Dir antworten. Zustände sind das eine, deren Begründungen oder Entstehungsgeschichte noch wichtiger, weil aufschlussreicher. Insofern wollen wir billige Antworten vermeiden, lieber Richard.

Übrigens, auch Jesus hatte eine Freundin, da es heißt: „Als ER in die Wüste ging, folgte im eine große, lange Dürre.“ Also, Du siehst, ein bisschen Spaß darf auch sein.


Dein Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

dietrich.schwaegerl@hm.edu (Dietrich Schwägerl) hat folgendes zu sagen:

Ehrwürdiger Meister,

da bin ich nun seit 74 Semestern an der FHM/HAWM (incl. "Un"-Ruhestand) und erst heute habe ich netzmafia.de kennengelernt! So spät - ist das nicht eine Schande???

Wenn ich mich nicht so über die enorm hilfreichen Informationen der Seite freuen würde, könnte ich wegen dieser langen Netzmafialosigkeit doch gleich fuchsteufelswild werden - falls ich noch fuchsteufelswild werden könnte. Aber darüber bin ich hinaus, denn die Computerei (in die ich als Mathematiker zwar nur ganz vom Rand her hineingeschmeckt habe), erzieht natürlich zu totaler Geduld und Gelassenheit, und Humor braucht man auch, damit man dieses Zauberzeug aushält.

Haben deswegen die richtigen Computerer alle diese löblichen Eigenschaften in so hohem Maß?

Bis bald wieder einmal im ZAK
(und natürlich bei netzmafia.de, logo!)
und herzliche Grüße,

Dietrich Schwägerl

... und seine Antwort

Sehr verehrter Herr Professor im Ruhestand,
liebster Herr Schwägerl,

was für Worte! Es geht doch nichts über das Alter, die Reife, die Wertschätzung und Gelassenheit. Manches davon würde ich den jungen Leuten an der Hochschule wünschen. Doch wie wir wissen: Von Erfahrungen kann man berichten, doch machen muss man sie selbst. Insofern wäre es fein, wenn in diesem Forum der ein oder andere "Computerer" von sich erzählen würde. Allerdings bezweifle ich, dass es sich beim PC nur um Zauberzeug handelt. Ich höre da manchmal Schreie nicht nur durch das ZaK hallen wie: „Mist, Teufelszeug, scheiß Kiste!“

Im übrigen ist es aus meiner Sicht überhaupt keine Schande, wenn man u.U. spät, doch nicht zu spät zu schönen Erkenntnissen geführt wird. Dies ist im Sinne des Schöpfers und seines Sohnes und der dritten Person.

So freue ich mich, bald von Ihnen wieder zu hören und danke Ihnen für Ihre wundervollen Komplimente, liebster Fast-Kollege.


Ihr

Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

uhomm@gmx.de (Uwe Homm) hat folgendes zu sagen:

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Lieber Pater Abart,

in Hessen stehen die Sommerferien vor der Tür und ich werde deshalb auch demnächst in den Süden reisen.

Meine Lebenspartnerin wünscht, dass ich meinen Rechner zuhause lasse und meiner Begeisterung für Informatik im Urlaub keinen Raum gebe.

Dieses Ansinnen kann ich zwar verstehen, bin aber nicht sehr froh darüber, dass ich von meinen Bits und Bytes getrennt werden soll.

Wie denkst Du darüber und wie soll ich mich verhalten?

... und seine Antwort

Lieber Uwe,

nachdem meine Mission auch darin besteht, dass ich Menschen zu ihre eigenen Erfahrungen frei lasse, habe ich mich in Deinem Fall dazu entschlossen, mit einer Antwort an Dich abzuwarten.

Darf ich fragen, wie Du Dich entschieden hast, was Deine Erfahrungen waren.


Herzlichst

Dein Pater



Brief an Pater Abart ...

Wenn auch spät, möchte ich Dir, lieber Pater Abart, darüber berichten, dass ich meinen Laptop zuhause gelassen habe.

Es hat sehr gut getan. Entziehungserscheinungen traten fast nicht auf.

Somit empfehle ich für Urlaube das Zuhauselassen des Rechners.

Dir noch eine schöne Zeit.

Uwe Homm

... und seine Antwort

Lieber Uwe,
lieber Bruder im Geiste,

es gibt Worte, Erfahrungen, die so schön sind, dass man sie nicht mehr kommentieren muss.

Herzlichst!
Dein Pater



Brief an Pater Abart ...

Xanonym hat folgendes zu sagen:

Lieber Pater,

meine Freundin möchte unbedingt Papst werden. Meinen Sie das
könnte klappen?

... und seine Antwort

Lieber Xanonymus,

leider neige ich dazu, solche Fragen damit zu beantworten, dass diese Dinge nicht vor dem Jüngsten Tag klappen dürften. Doch es gab an der Fakultät (mit DER heiligen Zahl) einen Professor, der solche Ereignisse grob berechnen konnte. Meine Vermutung: In ca. 6000 Jahren könnte es soweit sein. Also nur Geduld, mein Lieber.

Dein

Pater Abart



Brief an Pater Abart ...

bernd@kriwolat.de (Bernd) hat folgendes zu sagen:

Hat Gott eigentlich auch einen Computer, wenn ja was für einen?

Gruss Bernd

... und seine Antwort

Liebster Bernd,

was für eine Frage :-)? Gott hatte einen Apple! Der war gut, sehr gut sogar. Doch damit begann der Sündenfall, denn bis heute sitzt der Teufel drinnen, vor allem im Detail.

Dein
Pater Abart