Abart-Forum
Brief an Pater Abart ...
Was ist Opus Mundi?... und seine Antwort
Das Opus Mundi ist das Gegenstück zum Opus Dei. Letzteres
ist erzkonservativ und katholisch, also noch schlimmer als das
Engelswerk. Damit dies möglichst bald ein Ende hat, wurde das
Opus Mundi gegründet (deutsch: Werk der Welt). Es ist frech,
sexy, liberal und und theologisch. Wer aufgenommen werden will,
muß einen Kasten Augustiner mitbringen und vor allem eine
Gesinnungsprüfung ablegen. Näheres dazu auf Anfrage in diesem
Forum.
Brief an Pater Abart ...
Warum sieht man hier nichts? (Tilman Tester)... und seine Antwort
Das dürfte das Ergebnis des Messiasgeheimnis sein:
„... damit sie es mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen...“
(Mk 4, 12 b)
Brief an Pater Abart ...
"Die Natur ist die notwendige Bedingung zur Möglichkeit der Gnade" Aha? (Django)... und seine Antwort
Du bist doch Thomas, der Zweifler, oder? Django hat Monatskarte zum Nachdenken.
Brief an Pater Abart ...
marcel kohnke hat folgendes zu sagen:
grundsätzlicher funktionsabläufe bei einer faxverbindung oder bei einer datenverbindung
... und seine Antwort
Hallo Marcel,
welch beeindruckender Rhythmus der freien Rede! Substantive
werden den Verben gleichgesetzt, die Syntax muss sich dem
Jambus unterordnen. Was will uns dies Gedicht sagen? Ist
es ein eruptiver Gefühlsausbruch nach stundenlanger,
vergeblicher Googelei? Oder drängt die Wissbegierde?
Oder ist es ein Ausruf des Erfolgs nach langem Forschen
nach den tiefen Hintergründen des immerwährenden "FAX"?
Unser Pater Abart, der sich mehr auf das Menschliche
und Philosophische versteht, weiss es nicht.
Falls es sich aber doch um eine Frage handeln sollte
("Könnt Ihr mich in Eurer grenzenlosen Gnade erleuchten ..."),
dann hilft vielleicht eine Recherche bei Amazon nach
einem passenden Buch.
Brief an Pater Abart ...
(TK) hat folgendes zu sagen:
will unbedingt Mitglied werden !
geht auch ein kasten OXX ?
... und seine Antwort
TK möchte Mitglied (mit Glied?) werden. Wo? Wann? Wie?
Gehen wir mal vom Wahrscheinlichsten aus - er will
Mitglied der Netzmafia werden und bietet uns einen
Kasten OXX. Verführerisch! Oder ist es Bestechung?
Wie auch immer - einen Kasten OOX hat nicht jeder,
OMM ja, vielleicht auch OSS - aber OXX? Sowas
ist selten! Fast unbezahlbar! Aber leider, leider...
Mitglied bei Netzmafia wird man durch Geburt (Generationen
zuvor haben schon unsere Ur-Ur-Ur-Ur-Ahnen Netze geknüpft
und dabei und darüber kommuniziert). Deshalb ein bedauerndes
aber umso härteres NEIN. Weder mit noch ohne Glied!
Brief an Pater Abart ...
Welche Auswirkung hat die dezentrale Nutzung von Informationsnetzen auf das Zusammenleben von Menschen?
... und seine Antwort
Darüber zerbrechen sich massenhaft Soziologen und Psychologen
den Kopf ohen eine rechte Antwort zu finden - vermutlich gibt
es die eine und richtige Antwort gar nicht. Aber es gibt auch
ein paar Fakten:
- Zuerst muss berücksichtigt werden, dass noch nicht mal die
Hälfte aller Deutschen die Informationsnetze nutzt.
- Wachsende Wissensklüfte, soziale Ungleichheit und divergierende Medienkompetenzen begleiten zumindest mittelfristig den Prozess der Medienintegration. Dies gilt nicht nur im globalen Maßstab, sondern auch für entwickelte Industrie- bzw. "Informationsgesellschaften".
- Telearbeit hat sich bisher nicht massgeblich verbreitet. Nur
in der IT-Branche findet sie eine gewisse Verbreitung.
- Die Menschen hocken wegen des Internets (oder anderer Netze)
nicht wesentlich länger vor der Glotze. Lediglich die Verteilung
zwischen Fernsehen/Video/Computer ist eine andere geworden. Im übrigen werden computervermittelte Kommunikationsformen als zusätzliche Chance für die Erweiterung des persönlichen sozialen Netzwerks und die Teilhabe in virtuellen Gemeinschaften global genutzt.
- Das Einkaufen über das Netz ist nur ein neuer Bestellweg
neben Brief, Telefon und Fax. Deshalb wird auch durch einen
Internet-Shop nicht mehr verkauft.
- Intorvertierte Menschen bleiben introvertiert, extrovertierte
bleiben extrovertiert. Wer z. B. früher nie Briefe geschrieben
hat, schreibt auch heute keine E-Mails. Andersrum treffen sich
Menschen, die sich im Chat kennengelernt haben auch gerne mal
richtig (man denke nur an die legendären Hacker-Cams des Chaos
Computer Clubs). E-Mail ersetzt teilweise Briefpost und Telefon.
- Ausschlaggebend für die Wahl eines bestimmten Mediums bzw. eines Kommunikationsmodus bleibt - trotz erweiterter Wahlmöglichkeiten - der Beziehungsaspekt: Entscheidend ist, mit wem (Partner, Familie, Freunde, Bekannte oder Fremde) man kommunizieren will, und weniger, welcher Anlass oder Zweck (Task orientation) damit verfolgt wird.
- Bildung, Einkommen und Lebensstil (z.B. großstädtische, erwerbstätige Singles) bleiben auch in den nächsten 10 bis 15 Jahren prägende Kriterien für die regelmäßige Online-Nutzung. Die "Digital divide" könnte also zu einem nachhaltigen Problem unserer Gesellschaft werden.
- Im wissenschaftlichen Publikations- und Bibliothekswesen ermöglicht die Medienintegration einschneidende Veränderungen: Bibliotheken werden ihr Dienstleistungsangebot erweitern und elektronische Texte (preprints) werden den wissenschaftlichen Diskurs sowie den Wissenstransfer verändern. Prognostiziert wir u.a., dass Wissenschaftler noch unabgeschlossene Publikationen im Netz zur Diskussion stellen und der Scientific community die Möglichkeit geben, an diesen Texten weiter zu schreiben. Ein solches "Ende des Autors" könnte weitreichende Folgen auf das gesamte Reputationswesen der Wissenschaft zeitigen.
Ein paar kurze "Abart"-Statements zum Schluss
- E-Commerce: Derzeit Mangel an Benutzerfreundlichkeit, zu hohe Vertriebskosten, antiquierte Zahlungsmodalitäten
- Das Buch und die Zeitschrift werden nicht sterben
- Persönliche Kontakte werden immer noch wichtiger als virtuelle sein
- WAP und UMTS werden sich zu Flops entwickeln (wer braucht's wirklich?)
- Bandbreiten werden ausgebaut - Folge: noch bunter, noch zappeliger
- Neue Applikationen werden entstehen (wie jetzt schon Napster, Gnutella, P2P)
- Es wird keine Konvergenz der Medien geben (hat schon bei Heimcomputern, Videospielen und BTX nicht geklappt)
Brief an Pater Abart ...
Warum versucht eigentlich jeder mich zu bekehren???
Neinnein... ich wollt eigentlich wissen, wo ich euch "live" sehen kann?
cu
benny
... und seine Antwort
Lieber Benny,
niemand hat Pater Abart bisher gesehen.
Brief an Pater Abart ...
Ich liebe eine 14-Jaehrige und bin 19. Was soll ich machen? Ich weiss das sie auch eine Beziehung will. Sollten wir nicht die Grenzen unserer Gesellschaft ueberschreiten
und uns im Bad der Liebe baden?
(Tom)
... und seine Antwort
Ja, tu´ es. Bete dafür 100 mal den Rosenkranz, 10 mal das Vater Unser und schicke uns bitte 5 neue Rechner.
Brief an Pater Abart ...
Oh, ehrenwerter Vater,
sind diese folgenden Worte nicht wuerdig, von Euch vernommen und auch erlaeurtert zu werden?
Ich glaube ja!
Deshalb vernehmt diese Worte
Linux Unser,
Der Du bist im Kernel,
Geoeffnet sei Dein Swap-File,
Dein KDE komme,
Dein Bash-Command geschehe,
Wie in Red Hat so auch in Suse.
Unser taeglich Login gib uns heute,
Und vergib uns unsere zu kleine Festplatte,
Wie auch wir vergeben Dir Deiner Installation.
Und fuehre uns nicht in die Kernel-Panik,
Sondern erloese uns von Microsoft.
Denn Dein ist das Netz
Und die Festplatte
Und die Stabilitaet
In Ewigkeit Enter!
(Frater Wolfram)
... und seine Antwort
Lieber Bruder,
endlich einer, der mich versteht. Danke!
Dein Pater Abart
Brief an Pater Abart ...
Rumpelstielzchen fragte:
Ehrenwerter Pater Albert wann wird unser Leid zu Ende gehen und unser
Planet entmenscht werden??
... und seine Antwort
Liebes Stielzchen,
ich heisse Abart, nicht Albert - das nur nebenbei. Worunter
leidest Du denn? Unter Deinen Mitmenschen? Das ist nur ein
weiterer Beweis für die Wahrheit des Dichterwortes: "Der
Mensch ist des Menschen Wolf."
Und das mit dem Entmenschen dauert nur etwas (erdgeschichtlich
gesehen dauert's eh' nur einen Augenblick). Ausserdem hat's
auf der Erde sowieso schon zur Hälfte ausserirdische Touristen.
Brief an Pater Abart ...
Lieber Pater,
Ich habe gesündigt! Gott vergebe mir! Ich habe erfahren, dass
der Ministerpräsident Herr Stoiber persönlich an der Eröffnung
des neuen FH-Gebäude teilnehmen will. Nach den
Budget-Verkürzungen und Streichungen von Fachkräften unserer Hochschule
will Herr Stoiber uns weismachen, dass ihm unsere
Bildung am Herzen liegt. Ich habe jedoch das zwanghafte
Verlangen, ein paar Kilo sonnengereifte, richtig saftige
spanische Tomaten zu kaufen und als physikalisches Demonstrationsbeispiel
ihm die Flugbahn von Tomaten
Was denken Sie Pater?
... und seine Antwort
Lieber Unbekannter,
irgendwie hat's Dich nach der "Flugbahn von Tomaten" zerrissen?
Oder kam gerade die GSG 9 vorbei und hat Dich am Weiterschreiben
gehindert?
Wie dem auch sei - spar Dir die Tomaten (oder mach eine leckere
Tomatensosse draus). Erstens weiss sogar der Ministerpräsident,
dass sich Tomaten gerne auf einer parabelförmigen Bahn bewegen
(und kann deshalb leicht ausweichen), und zweitens kann er doch
gar nicht anders. Der Kanzler spart, der Finanzminister spart,
die Gesundheitsministerin spart, der Verkehrsminister spart sich
sogar Toll Collect, die Industrie spart Arbeitsplätze, usw.
Da ist er einfach in den Sog geraten und jetzt ist es zu spät.
Und das mit der Bildung ist klar. Heisst es doch: "Die dümmsten
Bauern ernten die dicksten Kartoffeln." Weniger Bildung heist
also mehr Wohlstand. Und ausserdem ist ja bekannt, dass man
umso mehr vergisst, je mehr man lernt. Wenn man logisch weiter
schliesst, gilt:
1. Je mehr man lernt, desto mehr vergist man.
2. Je mehr man vergisst, desto weniger weiss man.
Umgekehrt geschlossen:
1. Je weniger man lernt, desto weniger vergisst man.
2. Je weniger man vergisst, desto mehr weiss man.
Also: Warum lernen?
Dein Pater Abart.
Brief an Pater Abart ...
Hallo
also ich brauch für die Berufschule wegen ein Projekt
informationen über E-business,E-commerce,wo finde ich den
infos oder ein gefertigtes projekt , Referat wenn sie mir
da weiter helfen können wäre ich ihnen dankbar
Danke im vorraus Herr Alami
... und seine Antwort
Hallo Herr,
(ist das der Vorname?) Also ich brauche einen Ferrari,
einen Urlaub in der Karibik, ein Haus, eine Nyphomanin
als Haushälterin ...
Genug gealbert - schliesslich habe ich ein Armuts- und
Keuschheitsgelöbnis abgelegt.
Hättest Du den Linkfriedhof auf der Netzmafia besucht,
wärst Du schon schlauer. Oder hättest Du mal Google
gefragt ...
Ausserdem bin ich für solche Fragen gar nicht zuständig.
Dein Pater